Gedankenchaos

ausgebrannt

Was man so alles in einen Tag packen kann!

Ein Ämtergespräch zur Zahlung der Grundsicherung. Auch Wiebkes Geld ist angeglichen. Der Schornsteinfeger ist mir aufs Dach gestiegen, die Physiotherapeutin hat mir meine Schulterpartie wieder osteopathisch eingerenkt – heute Morgens hat es, als ich Wiebke aus dem Bett hob, ein bisschen geknackst. Anschließend musste ich mich belohnen und hab mir ein Kurztrenchcoatjäckchen gekauft und nebenbei noch Köstlichkeiten des täglichen Bedarfs. Zuhause angekommen, war die Papiertonne endlich leer und ich durfte weiter schreddern. Solange bis das Gerät heißgelaufen war. Kurz was essen, drei Zeilen lesen, Waschmaschine füllen, leeren, Wäsche aufhängen, zusammenlegen und dann die Junioren in Empfang nehmen.
Die Bandfreundin kam gegen 16:00 Uhr, um sich ihre Haare schneiden zu lassen. Der Mann von der Wunschtochter kam kurz danach, um gˋschwind meine Esstischlampe zu montieren. Geschwind hat etwas länger als eine Stunde gedauert. Verabredet hatte ich gestern mit noch einer Freundin ein Abendessen im Weinlokal! Timing ist alles. Der tolle Lampenanbringer war so weit fertig, das Töchting jammerte schon, weil sie Hunger hatte, der Kerle wollte ausgehen, ich hab mich auf den Restaurantbesuch gefreut! Das Essen war lecker. Lachs mit Reis und Pfannengemüse und Teriakysoße – gigantisch.

Ein bisschen Wein, der Kerle hat Radler getrunken und ist rechtschaffen müde, gute Gespräche – ach, da fällt mir ein, mit meiner Schwester gab’s am Morgen noch ein halbes Therapiegespräch mit mir als Seelsorgerin – Wiebke hat sich verzogen und hört Peter Maffay, der Kerle ist im Weltall verschollen und rast durch Galaxien. Mir juckt nach sechs Wochen immer noch die Nase und morgen gehe ich zum Zahnarzt.

Und jetzt? Jetzt trinke ich noch ein Gläschen Prosecco…

Veröffentlicht von piri

✉️ Ihr dürft mir gerne eine E-Mail schreiben. ✉️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mirund meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

13 Gedanken zu „ausgebrannt“

  1. Wolfgang sagt:

    Das liest sich gar nicht so schlecht, lass dir den Prosecco schmecken.

    1. piri sagt:

      … und der Prosecco steht hier immer noch rum.

    1. piri sagt:

      Eigentlich ist das mein „normaler“ Alltag. Okay, essen geh wir nicht jeden Tag und shoppen auch nicht.

  2. M. - K. sagt:

    Ich aß noch nie Teriyaki-Sauce und habe mir gerade mal ein Rezept gespeichert.
    Super, dass sowohl Grundsicherung als auch Lampe angepasst wurden und fein Essen zu gehen macht Spaß!
    Liebe Grüße!

    1. piri sagt:

      Bei mir war es auch erst das zweite Mal und sie hat wieder ganz anders geschmeckt.

  3. Walter sagt:

    In deinem Tageslauf hast du vergessen zu erwähnen, dass du zudem noch einen längeren Blogpost verfasst hast …

    Alles in allem beeindruckend.

    1. piri sagt:

      … und ganz nebenbei habe ich auch noch die Junioren ver- und umsorgt! ❤️

  4. Trude sagt:

    Liebe Piri,

    was für ein schöner Tag.
    Ich hoffe der Prosecco hat dir geschmeckt?

    Liebe Grüße
    Trude

    1. piri sagt:

      Nee, ich hab ihn nicht getrunken.

  5. Rosa sagt:

    Ein gut gefüllter Tag. Schön, dass im Amt alles zufriedenstellend gelaufen ist.
    Liebe Grüße
    Rosa

  6. Gerhard sagt:

    Hört sich nach einem supervollen Tag an. Wenn ich so einen habe, dann lasse ich es meist danach ruhiger angehen.
    Liebe Grüße

    1. piri sagt:

      Geht bei mir nicht so ganz, denn am nächsten Tag wollen die Junioren ja wieder ver- und umsorgt werden.

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