Allgemein

Wunsch

Ich wünsche mir eine richtige Krankheit zu haben – eine, die auch gesellschaftsfähig zu sein scheint. 

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

4 Gedanken zu „Wunsch“

  1. dergl sagt:

    Ich glaube, so was ist schwierig heutzutage, schon allein weil das Wort “gesellschaftsfähig” nicht eindeutig ist. Was ich meine: gesellschaftsfähige Krankheit – eine, die von Mitmenschen auch als solche erkannt wird, so dass sie im Idealfall etwas Rücksicht nehmen? Das kriegen heute noch nichtmal Diabetiker zwangsläufig mehr hin und als Asthmatikerin wirst du da eventuell auch das ein oder andere Lied von singen können. Oder: gesellschaftsfähige Krankheit – eine, die einen dennoch unter Menschen gehen lässt, an der Umwelt teilzuhaben?

    Für Depression gilt das beides nicht. Ist ja kein “Burn-Out”, wie bei den (ha ha) “Leistungsträgern”. Obwohl ich den Wunsch, dass es anerkannt wird und jemand vielleicht spüren kann, das und welche Hilfe benötigt wird gut nachvollziehen kann.

  2. Ursula sagt:

    Oh ja …..

  3. Der Emil sagt:

    Hm. Vielleicht wäre eine “richtige” Krankheit doch nicht richtig, weil es noch immer eine Krankheit ist … Weißt Du, ich wünsche Dir, daß (weil, was auch immer ein Mensch hat, das nicht als Krankheit gesehen werden muß, sondern als etwas, unter dem dieser Mensch leidet) Dein Leiden leichter wird oder endet …

Kommentare sind geschlossen.