Kuddelmuddel

Worte

Es gibt Worte, die ich nicht mehr mag:

  • bald 
  • später
  • irgendwann
  • demnächst
  • vielleicht
  • weiß ich noch nicht
  • mal sehen
  • eventuell
  • wenn gutes Wetter ist

Um uns herum sind die Menschen krank. Alles schnieft oder hustet. Ich habe dazu keine Lust. So wenig, dass ich gerade die Treppe hochgefallen bin. Als wir hier einzogen, ist mir das oft passiert. Platsch, lag ich da! Ich muss aufpassen – sehr aufpassen. Jetzt habe ich nur blaue Flecken am Schienbein und Kopfweh, aber ich hätte auch rückwärts wieder runterfallen können … mich schlauchen diese Ferien.  

Mein schlechtes Gewissen nagt – ich möchte den Junioren mehr bieten und mir auch. Es ist so langweilig! Die fitten Helfer sind anderweitig unterwegs und nun wird es draußen auch noch bitter bitter kalt. Ich habe das Gefühl, wir versauern hier. Und, dass ich meinen Kindern im Weg stehe. 

Liegt‘s an den Kopfschmerzen? Oder woher kommt der Weltschmerz? Ich habe ja in der Seitenleiste geschrieben, dass ihr hier als Leser einiges aushalten müsst  

Erst mal noch einen Kaffee.☕️

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

7 Gedanken zu „Worte“

  1. Paula sagt:

    Zu wenig Bewegung, frische Luft und wenig Abwechslung sind schon Grund genug für Kopf- und Weltschmerz.
    “Bieten” ist kein schönes Wort, weil es aus dem Handelsvokabular stammt, “Geben” finde ich besser.

    1. piri ulbrich sagt:

      … aber es kommt aufs selbe hinaus.

      1. Paula sagt:

        Für mich nicht. “Bieten” klingt so materiell, es steckt schon das “mehr” oder “weniger” drin, als ob man das berechnen könnte und ob etwas je genug wäre. Niemals wollte ich meinem Kind etwas “bieten” (dem kleinen manchmal unersättlichen Vielfraß), sondern immer nur alles geben, was ich habe, und alles tun was ich kann. Und wenn das alle ist, gibt’s eben nicht mehr und ich muss kein schlechtes Gewissen haben!

        1. piri ulbrich sagt:

          Siehst du, so unterschiedlich sind wir Menschen. Für mich ist bieten etwas was ich sehr gerne freiwillig gebe – in diesem Fall jedenfalls. Macht aber nix – denn die Meute war heute sehr zufrieden damit, einfach nur spielen zu können. Mit mir, gegen mich, miteinander und jeder für sich. HARMONIE pur – ohne Streik, Streit und Essensverweigerung!

  2. christine b sagt:

    es tut mir so leid, dass ihr vom “lagerkoller” betroffen seid.
    so nennen wir das und ich kenne es genau, wie doof und ermüdend das ist, wenn wir wetter- oder krankheitsmäßig tagelang mit den kleinen enkeln nicht raus können, wenn sie bei uns zu besuch sind.
    alles ist so lahm und es ist bescheuert, wenn man nicht raus kann und was erleben kann und die ferientage so fade und abwechslungslos sind.
    ich kann dir das so richtig nachfühlen. hoffentlich erfängst du dich wenigstens bald wieder von den prellungsschmerzen.
    ich wünsche euch netten besuch!

    1. piri ulbrich sagt:

      Unser Nachmittag war sehr entspannt und fröhlich.

  3. christine b sagt:

    🙂

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