Gedankenchaos, Kuddelmuddel

vergleichen

@ piri

Vorab – ich schreibe dies ungefiltert und werde vermutlich Kommentare provozieren, die mir schaden wollen. Egal! Ich will auch nicht hören, dass dies hier mein Blog ist und ich hier machen kann, was ich will. Da lasse ich mir sowieso keine Vorschriften machen. Die Gedanken gehen eher dahin, dass keine:r mehr lesen mag, weilˋs als meckern oder jammern ausgelegt werden kann. Mein Selbstbewusstsein ist eh in der Hose.

Schon seit ich denken kann, werde ich verglichen oder vergleiche ich mich mit anderen. Das geht immer schief, weil nichts wirklich gleich ist. Die Voraussetzungen sind anders, die Themen andere und die Menschen dahinter sowieso. Angstbeladene Menschen, wie ich, hegen oft Zweifel überhaupt liebenswert zu sein. Besonders dann, wenn sie auf wohlmeinende Aufmerksamkeiten kratzbürstig reagieren. Mein Bestreben ist es nicht zu polarisieren, aber um meiner selbst Willen, um Authentizität zu wahren, handele ich viel zu oft schroff. Das erschreckt andere, sie deuten meine – für mich Hilferufe – als Forderungen und ziehen sich zurück. Ich fange an zu vergleichen, sehe, dass andere geliebt werden, dass sie glücklich scheinen, ohne Probleme sind und – die Blogs – lieber gelesen werden.

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… neue Seite, da ich unterbrochen wurde.

Behinderung, Junioren

okay?

Ist das okay, wenn ich im Moment sehr einseitig tagebuchblogge?

Montagmorgen und mein Töchting ist wach. Sie singt ihre Lieder und trommelt. Ihre große Trommel ist im Wohnzimmer. Zum Glück, oder vielleicht doch nicht, weil sie dort nicht übt! Der Himmel ist ein bisschen diesig – oh, ich springe mit meinen Gedanken hin und her – vielleicht wird’s kein Terrassenwetter, das wäre schon schade! Der Kerle, er pennt. Das kann er richtig gut und Pläne schmieden. Ja, und da bin ich wieder beim Thema: Helfer:innen und die Bezahlung derer. Beide wollen reisen. Mit mir und ganz ehrlich, ich möchte es auch!

Jetzt ist erst mal heute. Anziehen, waschen, eventuell baden, dann irgendwie ein Frühstück in die Junioren reinreden, auf die Rollis setzen und zur Apotheke, testen.

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wie gestern werden es auch heute mehrere Seiten …

Behinderung, Kuddelmuddel

Du Mama

 – heute sehr ernst –

Der Kerle sitzt still in sich gekehrt am Tisch, er hat gerade Nachrichten gehört. Eigentlich möchte ich das verhindern, aber da er selbst im Internet unterwegs ist, lässt sich das leider nicht verhindern. Mein Sohn hört den Namen von Ranga Yogeshwar und 3. Weltkrieg. Carsten fängt an zu zittern, weint fast und sagt: „Du Mama, warum müssen wir Deutschen den Ukrainern Panzer liefern? Putin denkt doch dann, dass wir auch Krieg führen wollen!“

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Glaubt mir, ich bin stolz auf meinen Sohn und auch auf meine Erziehung. Wenn ihr mögt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr etwas in den wenn auch nur virtuellen Hut werft. Herzlichen Dank! Oder ihr kommentiert, denn viel lieber als alle Likes der Welt mag ich echtes Feedback – besonders auf diesen Beitrag!