Erst gestern habe ich erfahren, dass ein vielgeliebter Lehrer der Junioren im letzten Sommer gestorben ist, am Samstag musste ich vom Tod einer sehr geschätzten Lehrerin hören.
Der Lehrer war damals, als der Kerle in die neue Schule kam, ca Mitte dreißig und sehr engagiert. Er hat z. B. Krabat mit der kleinen Klasse gelesen und aufgeführt. Ihr müsst wissen, es war eine G-Schule (das G steht für geistig behindert). Mein Kerle liebt Otfried Preußler noch immer und Krabat im besonderen.
Die Lehrerin war in meinem Alter, also sehr jung und voller Enthusiasmus. Von ihr wusste ich, dass sie Krebs und auch den Lebensmut verloren hatte. Ihr Tod war dennoch ein Schock für mich. „Die Einschläge kommen näher!“
Wieviele Freunde ich schon verloren habe? Ich mag nicht dran denken! Freundinnen sind elendig gestorben – an Krebs. Ganz viele im Sommer. Verdammte Kacke – warum gewöhnt man sich nicht dran? Vermutlich deswegen, dass uns unsere eigene Endlichkeit bewusst bleibt!
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