Behinderung, Gedankenchaos, Kuddelmuddel

sterben im Sommer und anderes

Erst gestern habe ich erfahren, dass ein vielgeliebter Lehrer der Junioren im letzten Sommer gestorben ist, am Samstag musste ich vom Tod einer sehr geschätzten Lehrerin hören.
Der Lehrer war damals, als der Kerle in die neue Schule kam, ca Mitte dreißig und sehr engagiert. Er hat z. B. Krabat mit der kleinen Klasse gelesen und aufgeführt. Ihr müsst wissen, es war eine G-Schule (das G steht für geistig behindert). Mein Kerle liebt Otfried Preußler noch immer und Krabat im besonderen.
Die Lehrerin war in meinem Alter, also sehr jung und voller Enthusiasmus. Von ihr wusste ich, dass sie Krebs und auch den Lebensmut verloren hatte. Ihr Tod war dennoch ein Schock für mich. „Die Einschläge kommen näher!“

Wieviele Freunde ich schon verloren habe? Ich mag nicht dran denken! Freundinnen sind elendig gestorben – an Krebs. Ganz viele im Sommer. Verdammte Kacke – warum gewöhnt man sich nicht dran? Vermutlich deswegen, dass uns unsere eigene Endlichkeit bewusst bleibt!

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Die Fliege Eugenius hat meinen Sohn geweckt und er hat sie ins Töchtingzimmer geschickt. Dort wurde sie mit Missfallen empfangen und der Morgen hat begonnen …

Kuddelmuddel

Fürsorge

An erster Stelle steht die Selbstfürsorge. „Erst dann, kannst du auch für andere (dich) sorgen!“

Das habe ich gelernt, nur noch immer nicht verinnerlicht. Stattdessen verlange ich Respekt, aber um den zu bekommen, muss ich was tun. Respekt, kommt nicht von alleine – oder verwechsele ich das mit Akzeptanz? Meine Mutter hat immer gesagt: „Respekt muss man sich erarbeiten!“ Was muss man dafür tun? Doch wohl erst einmal für sich selbst einstehen und nicht erwarten, dass andere: schon machen! Als erwachsener Mensch ist man kein Baby mehr, das hilflos ist. Wir können – hoffentlich – selbst entscheiden, wann wir aufstehen wollen. Wir sollten darauf achten, dass wir uns nicht mehr aufbürden, als wir leisten können – wir können doch nur das geben, was wir haben.

Respekt ist etwas, was von außen kommt. Selbstakzeptanz muss aber auch erlernt werden.
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 * Akzeptanz bedeutet, dass wir eine Person, ein Problem oder eine Situation so annehmen, wie sie ist, obwohl sie nicht unseren Wünschen und Erwartungen entspricht. Respekt äußert sich darin dass wir andere Menschen als gleichwertig ansehen und deren Andersartigkeit achten.