Alltag, Gedankenchaos

nach Diktat

Es ist mir ein Bedürfnis, meinen Freundinnen Danke zu sagen. Denn so krank wie ich jetzt bin, war ich lange nicht. Als ich vor sechs Jahren doppelseitige Lungenentzündung hatte, sehr lange im Krankenhaus  lag – es war schlussendlich ein multiples Organversagen  – damals hatte ich ähnliche Atemnot. 

Der Husten diesmal, hat sich auch angekündigt. Ich weiß, dass ich viel kann, weiß, dass ich sehr viel, mit Disziplin und Zähigkeit schaffe. Diesmal bin ich wieder einmal einen Schritt zu weit gegangen. Seit einigen Tagen bin ich völlig ausgeknockt. Ohne die Freundinnen – von denen ich immer dachte, ich hätte keine – hätte ich das hier nicht ansatzweise gepackt. 

Mehr möchte ich im Blog nicht erzählen. Nicht das unfeine unschöne. Wie es hier im Haus aussieht, ist auch schnurzegal. Dass das Töchting im Bett liegt, das etwas nass ist und mein Bett die Runden in der Waschmaschine dreht, alles total nebensächlich. Ich kann mich fallen lassen und werde aufgefangen, eine Erfahrung die so wunderbar ist. ❤️

 

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

6 Gedanken zu „nach Diktat“

  1. hietnatz sagt:

    Ich wünsche dir gute Genesung. Wie schön, dass Du ein kleines Netzwerk hast, das dich/euch auffängt.

  2. Trude sagt:

    Es ist schön wirkliche Freundinnen zu haben.

    Ich hoffe du bist bald wieder auf den Beinen.

  3. Martha, die Momente-Sammlerin sagt:

    Gute Besserung! Schön, dass du so gut aufgefangen und gehalten und gestützt wirst.

  4. Daniela sagt:

    Gute Besserung

  5. Henning Uhle sagt:

    Ich kenne auch solche Situationen. Ich hatte mich auch mal Monate lang mit Husten gequält. Daher weiß ich, wie nervig das ist.
    Damals war ich auch froh, mich auf meine Frau verlassen zu können. Mit Kindern ist das natürlich noch mal eine andere Sache.
    Ich drücke dir die Daumen, dass es bald überstanden ist.

  6. anneeulia sagt:

    Gute Besserung und schön,
    wenn andere helfen können und es auch tun.

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