Gedankenchaos

Frage

Welche Superkraft hättest du gerne?

Carsten hat mich das gefragt. Nicht so, ein bisschen anders, verklausuliert und in einem ganz anderem Kontext. Er meinte Superman, Batman und andere Superhelden! Er wollte nicht laufen können, oderRomane schreiben, eher Rennfahrer sein, oder ins Weltall fliegen und dort neue Planeten entdecken. 

Meine Superkraft wäre gar nichts Spektakuläres wie fliegen oder Gedanken lesen.

Ich würde erkennen und wirklich glauben können, dass die Menschen um mich herum mich mögen. Und ich würde mich selbst mögen. Ich könnte ehrlich sagen, wie gern ich jemanden habe – oder auch, wenn mir jemand weniger nahesteht –, ohne Angst zu haben, den anderen zu verletzen oder etwas falsch zu machen. Einfach offen, wertschätzend und ohne diese ständige Unsicherheit.

Veröffentlicht von piri

✉️ Ihr dürft mir gerne eine E-Mail schreiben. ✉️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mirund meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

5 Gedanken zu „Frage“

  1. Horst Schulte sagt:

    Wenn ich als Kind Albträume hatte, bin ich (oft) weggeflogen. Das wäre die Superkraft. Aber ich wäre dann wohl nie länger an einem Ort als es die Vögel sind.
    Obwohl manche mich naiv nennen, was eine nette Umschreibung von dumm ist, wünschte ich mir, ich wäre naiv. So wäre das Leben leichter, glaube ich.

    1. piri sagt:

      Ja, das unterschreibe ich auch! Zu meinen Eltern habe ich einmal vor vielen Jahren gesagt: Ich wünschte ich wäre nicht so intelligent , dann hätte ich es im Leben leichter, ich würde nicht so viel nach-, und zerdenken.

      1. Horst Schulte sagt:

        Klingt ein bisschen komisch. Aber ja, es kann helfen, weniger nachzudenken. Zum Glück stehen Alternativen zum Ist-Zustand nicht zur Verfügung. 🙂

  2. Trude sagt:

    Ich wünsche dir, das du diese Superkraft wirklich erlangst.
    Theoretisch ist das nicht unmöglich.

    Ich selbst würde gerne fliegen können. Der Gedanke hat mich immer schon fasziniert.

  3. Stephanie Jaeckel sagt:

    Ich verstehe diesen Wunsch so wahnsinnig gut. Aber ich denke, der Akt des Liebens oder Befreundetseins ist wechselseitig: Der eine liebt und der andere vertraut auf diese Liebe. Und natürlich umgekehrt. Wenn man erst sicher sein möchte, dass man geliebt oder wertgeschätzt wird, um sich öffnen, ist das – nach meiner Einschätzung – ja nur die halbe Wette. Nur wenn ich mich öffne, obwohl ich verletzt werden kann, ist eine echte Begegnung möglich. Menschen zu lieben, die einen sowieso mögen, ist zwar sehr wünschenswert und auch wichtig, aber irgendwo auch keine Kunst. Die Anregung, nach einer Superkraft Ausschau zu halten, finde ich toll. Auf Anhieb fällt mir gar nichts ein. Aber ich nehme das mal mit ins Wochenende. Danke Dir!

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