Ist das das Gegenteil von ängstlich?
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Dieser Tag war anders als geplant – ich wollte ihn planlos dahinplätschern lassen. Aber irgendwie kommt es immer anders. Die Pastorenfreundin ruft an, dass sie im Krankenhaus liegt. Unisono sagen die Junioren, dass wir sie dringend besuchen müssen. Mein Bruder kündigt an, dass er uns Mittwoch besuchen kommt und sich vorstellen kann mit uns in den Miniurlaub zu fahren. Die Auswahl obliegt mir. Ich, ich soll Urlaub buchen! Ich fahre gerne weg, aber buchen, entscheiden, alles abwägen, das möchte ich nicht – es stresst mich. Ich bin schon wieder im Zugzwang und alle anderen lehnen sich zurück.
Nix ist mit Langeweile für mich – hatte ich eigentlich was anderes erhofft? Ja, hatte ich.
Der Krankenhausbesuch war der bei einer alten Dame im Krankenzimmer. Olfaktorisch ein Erlebnis! Kommunikativ ziemlich einseitig und zudem sehr schweißtreibend. Ich weiß jetzt alles über … (ihr müsst es nicht wissen).
Ein Urlaubsquartier habe ich gefunden. Es scheint auch barrierefrei zu sein und nicht zu teuer. Nur erreiche ich dort niemanden. Kann bitte mal etwas glattgehen? Oder muss ich anders denken? Self-fulfilling prophecy?
Ich bin mehrfach durch meine Angst gegangen. Mutig, couragiert, tapfer – aber hilft mir das was? Bitte kein Lob dafür. Ich weiß um meine Leistung.
26. Mai 2026 07:55 — 7:55
Auf deine anfangs gestellte Frage: Ja.
Die Adjektive „ängstlich“ und „couragiert“ beschreiben eher eine Eigenschaft als einen vorübergehenden Zustand. Angst haben und Mut beweisen darf man auch mal ausnahmsweise.
26. Mai 2026 11:21 — 11:21
Ja, couragiert ist das Gegenteil von ängstlich, bloß auf französisch angehaucht. Mutig wäre ein deutsches Synonym.
Ich drücke fest Däumchen, dass es klappt mit der Unterkunft und den Reiseplänen!✊
26. Mai 2026 19:42 — 19:42
Urlaub, wie herrlich! Das wünschst Du Dir ja. Mit Begleitung.
Da Du Eure Bedürfnisse besser kennst, finde ich es in Ordnung, Dir die Wahl und Planung zu überlassen.
Vorfreude!
Sonnige Grüße!
26. Mai 2026 19:51 — 19:51
Nee, finde ich nicht in Ordnung. Meinem Bruder habe ich letztes Jahr gebeten Urlaub zu buchen und auch zu planen – er hat es nicht gemacht. Und jetzt darf ich auf den letzten Meter – ich wusste gar nicht, dass er überhaupt kommt – die Karre aus dem Dreck ziehen. Weil ich es kann und weil ich es immer mache …
27. Mai 2026 00:13 — 0:13
Ich kannte nicht die Hintergründe.
Da verstehe ich Dich jetzt natürlich.
Ganz schön doof – entweder Du machst alles alleine oder es gibt keine Urlaubsbegleitung. Dafür gäbe es ja Worte.. Grrr. Nicht schön! Wenn Ihr dennoch verreist, wünsche ich Euch eine gute Zeit!
27. Mai 2026 08:43 — 8:43
Wäre Mut ohne Angst überhaupt Mut?
Herzliche Grüße, Annette
27. Mai 2026 08:52 — 8:52
Sicher nicht. Aber ich hätte schon gerne ein bisschen weniger Angst. Liebe Grüße zurück.