Behinderung, Kuddelmuddel

Menimee

Wiebke hat als kleines Mädchen  „Menimee“ gesagt, wenn sie nicht mehr wollte. Wenn sie die Schn..ze voll hatte und wenn ihr so manches zu viel wurde. Ich glaube, ich sag‘ auch mal menimee!

Heute scheint wieder die Sonne, nachdem gestern Abend die Welt untergegangen war. Es hat, wie aus Kübeln ausgeschüttet, gegossen. Wir könnten spazieren gehen. Könnten. Wenn wir denn jemanden hätten, der mit uns nicht nur zum See und zurück latscht … Das kann ich sogar mit zwei Rollstühlen alleine, dazu brauche ich keine, noch so wohlwollende fußlahme, Helferin!

Oh Gott, bin ich wieder zynisch? Mag sein!

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Mir fallen die Haare aus. Wenn ich meinen Kopf auch nur etwas mehr bewege, raschelt es. Ich war immer so stolz auf meine vielen gesunden Haare und jetzt liegen sie überall herum. Auch so eine blöde Nachwirkung des multiplen Organversagens. Doof, deppert, mistig – ich will möchte endlich wieder fit sein. Menimee!

 

Behinderung, Kuddelmuddel

nächste Woche

Begeisterung sieht anders aus. Eher ist es Erleichterung: Ab dem 22. Juni dürfen die Junioren wieder in die Werkstatt. Aber Normalität ist das noch lange nicht …

Behinderung, Gedankenchaos, Junioren, Kuddelmuddel

Nebel

Innen und Außen

Meine morgendlichen Bauchschmerzen sind wieder da, waren nie wirklich weg und mein schlechtes Gewissen, quasi jedem gegenüber, pocht. Es ist nicht rational, es ist nicht zu erklären. Während ich krank war, hatte ich das nicht! Ich bin auch gerade furchtbar neidisch auf Menschen, die jetzt in Urlaub fahren. Neid trifft es aber so gar nicht – ich gönne es, ich möchte nur auch. So schön, wie es hier ist, so gemütlich, wir es haben, so sehr möchte ich mit meinen Kindern mal wieder das Meer sehen – nicht nur den winzigen See vom Dorf …