Kategorie: Gedicht

Stunde des Taus

Heute Nacht werden wir auf den Felsen schlafen,
da werden die Wellen
unsere Träume aufjagen
und der Leierkasten wird spielen
bis kühl wird unser Blut
das im Sandwind entbrannte
und ein klarer Morgen kommt
nüchtern wie das Wissen
und die Stunde des Taus

David Rokeah
unter Mitwirkung des Autors übersetzt von Erich Fried

im Regen geschrieben

Im Regen geschrieben

Wie durch einen Schleier
werden die dunklen Wolken weich
die Tropfen glänzen
wie Diamanten

In ihnen schimmert
der Regenbogen
und Sonnenstrahlen
verscheuchen
– ja was

© petra ulbrich

das Mondschwein

hast du mal bei nacht
in den himmel geschaut
und der mond sah aus
wie ein angebissener keks?

dann solltest du wissen
der mond ist wie ein leckerbissen
für das mondschwein

denn so ein mondschwein
beißt zu gerne in den mond rein

Und fehlt des nachts
vom mond ein stück
ist das beweis
fürs mondschweinglück

Arne Rautenberg

∙∙∙∙∙

Heute in der Ortsbücherei ist mir ein kleiner Gedichtband in die Hand gedrückt worden. Für Wiebke, hieß es, weil mein Töchting Bilderbücher mag, in denen es sich reimt. Mein Töchting hat noch keine Meinung. Ich dagegen sehr, ich mag’s schon jetzt und bald viel mehr.

Gute Nacht – mein Bauch (jetzt ist es mal nicht die Psyche) grummelt heftig und das gefällt mir nicht wirklich gut.

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