Es gibt Dinge, da darf man nicht mal dran denken sie auszusprechen, sonst gehen sie nämlich nicht in Erfüllung.
Da würde ich mich gerne mit fremden Federn schmücken. Allein deshalb, um schön auszusehen, gut dazustehen. Aber was soll das? Es wäre doch Betrug. Und ich wäre nicht ich selbst.
Vielleicht komme ich nur deshalb auf diesen Gedanken, weil der Morgen voller Federn beginnt.
Der Morgen beginnt nicht leise, die Wildtauben in Nachbarsgarten gurren um die Wette und vertreiben dadurch die Spatzen, Rotkehlchen und andere Vögel, die ich nicht kenne von der Tränke. Die direkten Nachbarn haben sich eine laute Klatsche angeschafft, die Tauben fliegen kurz hoch, um Minuten später wieder auf dem Dach zu sitzen. Im Dorf wird immer noch gebaut und der Verkehr verirrt sich in unsere Straße.
Meine Gedanken kreisen, mir ist schwindelig davon: Hab ich genug Brot? Mag unser Besuch überhaupt Brot? Was essen wir zu Mittag? Mensch, ich muss ja noch das Bett beziehen. Soll ich kurz durchwischen. Ein Karussell, das sich dreht ohne anzuhalten …
Aber erst einmal sollten die Junioren ausschlafen dürfen.
Trude sagt:
Hey mach mal sutsche.
Es wird schon alles gut werden.
Margrit CH sagt:
Eines nach dem andern. Du kannst es schaffen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag.
Grüesslis
Sonja sagt:
Was für ein schönes Bild, das mit den bunten Federn!
Ich wünsche dir, dass alles klappt wie du es magst!
Gerhard sagt:
Nur mal die Ruhe! 😉