Heute Morgen sehe ich auch wieder das Kreuz nicht, das auf dem Staufenberg steht. Wieder graue Suppe, aber diesmal kein nasses Bett. Dennoch Wäscheberge in der Waschküche. Im Akkord muss Minna arbeiten. Karl, der Trockner hat Mühe, nachzukommen.
Einen Scheiß habe ich heute Nacht geträumt. Von grünen Kindern, die in den Kreis gestellt werden und deswegen den Gig nicht mitmachen können. Vom vermeintlichen Mörder, der ins Kurvenhaus gedrängt wurde und sich seine blutende Hand ableckt, bis er merkt, dass das gar nicht seine ist. Am Straßenrain blühen Narzissen und Osterglocken und eine Dame sucht ihren Diamantring. Mein Eisenring um die Brust schnürt zu und ich such mir schon in Gedanken die Worte zusammen, die ich dem Notarzt sage.
Der Sonntagswecker klingelt – hab ihn vergessen auszuschalten und trink jetzt erst einmal meinen zweiten Kaffee.☕️
15. März 2026 15:16 — 15:16
Wilde Träume hast Du!
Und leider auch wieder so viel Arbeit um die Ohren.
Ein gemischtfühliger Text von Dir und Nachdenkliches in den Beiträgen davor und danach.
Dass Du schreibst, ist auf gar keinen Fall selbstverständlich.
Dich und von Dir/Euch stets gerne lesend, wünsche ich Dir
Sonnenfinger in Deinen Sonntag
Amélie
16. März 2026 06:25 — 6:25
Danke, liebe Amélie für deinen Kommentar. Es ist geballt, ja – aber ist es das nicht immer? Somit eben normal.