Behinderung, Gedankenchaos, Junioren, Kuddelmuddel

keine Fisimatenten

Die Nacht war ruhig. Carsten spricht nicht von Sirdischen und Geistern, anscheinend hat er gut geschlafen! Wiebke beschwert sich: „Mama, wenn ich rufe, musst du auch kommen!“ Ihr Bett ist nass und sie völlig entrüstet …

Ich wasche wieder zwei Betten, weil Carsten ohne Windel geschlafen hat.

Meine Gespenster haben tief und fest gepennt, sind jetzt frisch und munter, veranstalten ein Brainstorming und hecken irgendetwas aus. Ob ich dem entgegen wirken kann, weiß ich jetzt noch nicht. – Erst mal eine Tasse Kaffee!

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Meine Blogroll ändert sich. Es gruselt mich beim lesen anderer Blogs. Manchmal möchte ich den Autor respektive die Autorin gerne in den Arm nehmen und irgendwie trösten – es geht leider nicht. Dazu kommt, dass ich nicht weiß, ob das überhaupt erwünscht wäre.

Manchmal frage ich mich aber auch, warum ich einige Blogs eigentlich noch lese!  Interessen, die einmal gleich oder wenigstens ähnlich waren, sind auseinandergedriftet. Die Musik-, Buch- und Modegeschmäcker waren eh verschieden. Was verfasst wird, ist nicht mehr meins! Warum ich dennoch weiterlese liegt daran, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist.  Ich halte fest und hoffe, dass doch noch etwas Interessanten für mich geschrieben wird.  Außerdem lese ich doch schon so lange! Sicher, es ist dumm von mir meine Zeit damit zu vertrödeln.

So ist es im Leben – Dinge ändern sich und Menschen auch – mein Blog ist genauso dem Wandel unterworfen!

Fortsetzung folgt…

Behinderung, Familie, Gedankenchaos, Kuddelmuddel

Du Mama

Carsten ist heute lange vor mir wach, er hockt im Bett und hat Bücher um sich verstreut. „Du Mama, es sind Gestalten aus den Büchern gekommen, heute Nacht!“ Er sieht etwas verängstigt aus. „Hast du Krimi geguckt?“ „Ja, manchmal!“ Ich bekomme nichts aus ihm heraus, sehe nun auch, dass er seine Smarties mit samt der Schale durchs Zimmer geworfen hat. Ich frage nicht mehr. Er wird mir  sowieso nichts sagen.  Aber er hat gekämpft in der Nacht. Ich habe es nicht gehört, ich habe geschlafen.

Wiebke badet heute, den Kerle lasse ich noch eine Weile im Bett. Das Töchting macht Überschwemmung und diskutiert mit mir über Unterhemden und Lieblingsshirts. Das mit dem Mädchenaufdruck ist aber gerade in der Wäsche. „Hol das her, ich will das anziehen!“ Aus dem Schrank hole ich ein Zweitlieblingsshirt und das ist auch recht.

Bei Carsten ist es still, kein Zug rattert vom Tablet und auch keine Nachrichten quäken – irgendwas ist. Ich kenne meinen Sohn. „Mama, warum sind wir immer so alleine und wenn dann jemand da ist, dann müssen wir immer was machen!“ „Willst du nicht?“ „Doch, aber manchmal was anderes! Außerdem, … ach ich will jetzt nicht reden.“ Mein Sohn lässt mich nachdenklich zurück. Er ist erwachsen und ich muss ihn wie einen Erwachsenen behandeln. Wir werden reden und wir werden herausfinden, was ihn plagt und gemeinsam Lösungen finden.

Es wird nicht einfach – für mich nicht, aber auch für Carsten nicht. Und Wiebke ist noch eine andere Baustelle!

Gedankenchaos, Kuddelmuddel

Aufhören

Könnt ihr mal aufhören, einfach nur zu liken?  Es ist so viel schöner eine Resonanz in Form eines schriftlichen Kommentars zu haben.