Über Corona und Covid-19 mag ich nicht schreiben, obwohl es gerade eines meiner drängendsten Themen ist. Es wühlt mich zu sehr auf. Es macht was mit mir und meiner Umgebung, was mir nicht behagt! Nur sehr kurz – in unserem Bekanntenkreis gibt es alles, Coronaleugner, Impfgegner (sogar sehr massive), Menschen, die schon Covid gehabt haben (einige sogar schwer, andere mit sehr leichten Verlauf), Menschen, die große Angst haben vor der heimtückischen Krankheit und welche, die das alles nicht so eng sehen, Corona nicht leugnen, aber eigentlich alles easy nehmen. Und natürlich auch alle Zwischentöne! Ich persönlich habe großen Respekt und möchte mich nicht anstecken, will aber auch nicht in Panik verfallen!
Panik habe ich andererseits schon genug! Da ruft mich heute ein Mitarbeiter des Förder- und Betreuungsbereich während meiner Akademiezeit an, dass es Carsten sehr schlecht geht! Ich hatte kein Auto dabei, hätte den Kerle gar nicht abholen können. Was viel schlimmer war, ist die Tatsache, dass ich mich nun nicht mehr auf den Unterricht konzentrieren konnte. Dabei war das Thema spannend und, für mich, wichtig. Es ging um Mediation! Genau so etwas können wir Geschwister gut gebrauchen, haben wir doch immer noch nicht einen gemeinsamen Konsens gefunden. Unsere Mutter ist seit mehr als 2 Jahren tot und das Erbe ist noch nicht verteilt! Einzelheiten gehen niemanden etwas an. Aber unsere Konstellation ist mehr als schwierig! Und dann kommt so ein Anruf, der mich völlig aus der Bahn wirft und ein Horrorszenario in Gang setzt, das bis jetzt nicht abgestellt ist. Dem Kerle gehts jetzt gut. Er sitzt nebenan auf dem Teppich und spielt mit dem Tablet! Aber ich habe mein Kopfkino noch nicht ausstellen können …