Gedankenchaos, Gedicht

neuer Tag

Die Nacht ist vorbei, mich treibt es kurz vor die Tür, es ist kalt. Die Sonne ist längst aufgegangen. Sehen können wir sie nicht, aber sie ist da. So wie die Liebe – allgegenwärtig!

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Aufgestanden bin ich einmal wieder mit Bauchweh – Zukunftsangst! Wie ein Damoklesschwert schwebt sie über mir. Was ist, wenn ich körperlich meine Tochter nicht mehr heben kann? Was, wenn ich tatsächlich einmal so heftige Rückenschmerzen (ich habe keine, auch meine Knie machen keine Probleme) bekomme? Noch schlafen die Junioren. Vermutlich muss ich Betten abziehen. Gestern Abend wollte ich keine Diskussion über Klogänge führen. Ich war müde! Ein Ausflug mit drei Menschen die Aufmerksamkeit brauchen, wobei die alte Dame eine wunderbare Rollstuhlschieberin ist, macht großen Spaß, ist aber Arbeit für mich. Heute, bis jetzt ist es ein grauer Tag. Es war die richtige Entscheidung gestern ins Nachbarstädtchen zu fahren.

Mein Kaffee ist kalt geworden – meine  Füße sind’s schon lange. Sowohl real, als auch im übertragenem Sinne. Heute bin ich über jede kleine Aufmerksamkeit dankbar.

Alltag, Gedankenchaos

schlafen

Schlaf ist für den Mensch, wie das Aufziehen für eine Uhr!

Heut ist meine Uhr gut aufgezogen. Nicht automatisch. Eher sehr bewusst. Kränkungen und Ärger habe ich im Wohnzimmer gelassen. Erholung und Ruhe habe ich mir über die Nacht gerettet.
Den Alptraum des Töchtings – in der Nacht ist sie fast aus dem Bett gefallen – konnte ich umerzählen.
Der Kerle hat sehr krumm in den sicheren Armen des Morpheus gelegen.

Guten Morgen Tag, auch wenn du kalt wirst, du bist willkommen!