Lass die Schweinehunde heulen,
Lehn’ Dich trunken aus dem Fenster
Schrei’ den Menschen auf der Straße
Deinen Namen in die Fresse
Tanz’ noch drei / vier letzte Tänze
Wälz’ Dich heulend auf dem Boden
Bind aus Zigaretten Kränze
Rauch’ als gebe es kein Morgen
Lass’ die Nase richtig bluten
Taumel’ durch den Morgennebel
Leg Dich einfach auf die Straße
Und Du weißt
Du bist am Leben!
Treib’ die Kühe durch die Dörfer
Jag’ die Katze aus dem Haus
Gib dem Affen noch mehr Zucker
Lass’ die Säue alle raus
Stemm’ die nächste feine Kneipe
Roll Dich ganz ins Tischtuch ein
Und geh’ dem Kellner an die Wäsche
Lass’ dann endlich Ruhe sein
Lass’ die Nerven richtig zittern
Taumel’ durch den Morgennebel
Stell’ Dich mitten ins Gewitter
Und Du weißt
Du bist am Leben!
Mach’ die größten Piroetten
Schrei’ die Lungen aus dem Leib
Hau’ den Lukas bis nach oben
Tauch in Zuckerwatte ein
Nimm’ die besten Augenblicke
Bau’ Dir Deine Zeit daraus
Riskier die dickste aller Lippen
Pfeif’ auf jeglichen Applaus
Lass die Nase richtig bluten
Lass die Erde richtig beben
Stell’ Dich mitten ins Gewitter
Und Du weißt
Du bist am Leben!
∙∙∙∙∙
Auf Gewitter hoffend lege ich Wäsche zusammen.
Sonja sagt:
Ganz in meinem Sinne, auch das mit der Wäsche!
Wolfgang sagt:
Ein feiner Song.
Margrit sagt:
Wir ham‘s gehabt vorhin – ich hab mich aber nicht reinzustellen getraut.
Gerhard sagt:
Gewitter gabs wieder nicht.
Man hat es satt!
karfunkelfee sagt:
Dieser Songtext gefällt mir sehr. 🙂
karfunkelfee sagt:
Der Groove mit der feinen jazzigen Note gefällt mir natürlich auch sehr gut. 🙂