Nein, ich will mich hier nicht in Andeutungen verlieren und ich will auch nicht geheimnisvoller erscheinen, als ich bin . Aber gerade heute Morgen – wie an fast allen Samstagmorgen – bin ich innerlich sehr zerrissen.
Meiner Atemlosigkeit geht es gut, sie macht ihr Ding und hindert mich daran, dass zu tun, was ich tun möchte – nämlich gut, gesund und glücklich zu leben!
Ich will zurück – nicht so weit und schon gar nicht nach Westerland – aber in den Norden, nach Hause. Dort, wo man spröde Menschen wie mich so nimmt, wie sie sind und nicht reingeheimnist, was denn sein könnte, wenn ich dies oder jenes sage. Vielleicht will ich auch nur weg aus der momentanen Enge, in der ich mich einsamer denn je fühle! Noch ist nichts, aber auch gar nichts geschehen – nur der Gedanke reift. Mit den Junioren habe ich es besprochen; sie sind bereit. Sie wollen den Schritt mit mir wagen. Auch die Wunschtochter würde mitziehen! Wir suchen ein großes Haus – am liebsten einen Bauernhof, weil wir Pferde unterstellen wollen. Behindertengerecht muss nur eine Wohnung sein, die kleine große Patchworkfamilie ist flexibel – nur Geld haben wir keins. Dafür haben die jungen Leute jeden Enthusiasmus, denn man sich nur denken kann. Sie können zupacken. Vielleicht kommt dann meine Kraft auch wieder in die richtige Richtung und ist nicht nur zerstörerisch tätig.
Ich will/muss hier weg – sonst geh‘ ich vor die Hunde!
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