Kuddelmuddel

Sonntagabendspruch

Ich wohne gern allein in mir. Hin und wieder freue ich mich über Besuch. Und zu manchen hinüber würde ich sogar eine feste Brücke bauen.
Mit Schlagbaum und Grenzkontrollen, nicht ständig offen. Viel lieber wäre mir ein Fährverkehr – aber ich möchte nicht einer der Fährleute sein, denn dann würde das Boot schnell festlegen.

Heute habe ich wieder einmal festgestellt, wie sehr mich zu viele Menschen stressen. Menschen, die ich nicht eingeladen habe – die aber dennoch da waren, denen ich nicht einfach sagen konnte, dass sie gehen sollen, weil sonst auch die anderen gegangen wären. Wenn nicht der Diplomat an mir verloren gegangen wäre (ich bin leider in keinster Weise diplomatisch) dann hätte ich eventuell eine Lösung gefunden. So habe ich lieber gar nichts gesagt und wurde innerlich immer unruhiger. So sehr, dass ich jetzt den fünften Entwurf dieses Beitrages in die Tonne gekloppt habe und auch diesen nicht fertig schreiben werde …

Kuddelmuddel

Anstatt

Statt Schwarzwald – es regnet Bindfäden und ist kalt – gibt es Nusstarte mit Schokoladenstückchen!

Nun gut, dann machen wir eben Kaffeeklatsch…

Kuddelmuddel

Samstagmorgen

Es ist sehr früh und ich hoffe, dass die Junioren noch lange schlafen werden. Meine Kraft, diesen Tag zu bewältigen, ist begrenzt. Ich selber bin auch nur wach, weil Kortison zwischen 5 und 7 Uhr genommen werden soll – der natürlichen Ausschüttung angeglichen. Antibiotikum brauche ich keins mehr.
Mein Kaffee mit Cocossirup war lecker – schön süß – so wünsche ich mir das Leben. Ein bisschen unbeschwerter, ein Schuss Außergewöhnlichkeit!

Heute ist fauler Tag. Nichtstun, jedenfalls nur das nötigste und davon nur wenig. Ich würde mir wünschen, es täte heute pladdern und morgen dann trocken bleiben. Denn morgen wollen wir hoch hinaus – in die Wipfel der Bäume, in den schwarzen Wald. Das macht bei Regen keinen Spaß.