Kuddelmuddel

Sonntagabendspruch

Ich wohne gern allein in mir. Hin und wieder freue ich mich über Besuch. Und zu manchen hinüber würde ich sogar eine feste Brücke bauen.
Mit Schlagbaum und Grenzkontrollen, nicht ständig offen. Viel lieber wäre mir ein Fährverkehr – aber ich möchte nicht einer der Fährleute sein, denn dann würde das Boot schnell festlegen.

Heute habe ich wieder einmal festgestellt, wie sehr mich zu viele Menschen stressen. Menschen, die ich nicht eingeladen habe – die aber dennoch da waren, denen ich nicht einfach sagen konnte, dass sie gehen sollen, weil sonst auch die anderen gegangen wären. Wenn nicht der Diplomat an mir verloren gegangen wäre (ich bin leider in keinster Weise diplomatisch) dann hätte ich eventuell eine Lösung gefunden. So habe ich lieber gar nichts gesagt und wurde innerlich immer unruhiger. So sehr, dass ich jetzt den fünften Entwurf dieses Beitrages in die Tonne gekloppt habe und auch diesen nicht fertig schreiben werde …

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

Ein Gedanke zu „Sonntagabendspruch“

  1. Ursula sagt:

    Grad hab ich erst mal dumm geguckt — weil ich nicht richtig geguckt habe.
    Setz ein a hinter den Vornamen und ein i vor das letzte s des Nachnamens und du hast den Namen meiner Cousine. Die schreibt auch Bücher …

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