Behinderung, Gedanken, Kuddelmuddel

vielleicht

… vielleicht ist es immer die Suche nach dem einen kleinen Stück von dem man hofft, dass es einen ganz macht, wenn man sich so unfertig fühlt.

Ob ich mich unfertig fühle? Nein, das ist es, glaub ich, nicht. Eher ist es die Runde, die unvollkommen ist, weil sich Wiebke zum wiederholten Mal geweigert hat, sich mit an den Tisch zu setzen. Das fühlt sich unfertig an, fühlt sich für mich so an, als ob ich nicht in der Lage bin, meine Tochter zu integrieren, mit einzubinden. ——->

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

3 Gedanken zu „vielleicht“

  1. mijonisreise sagt:

    Du respektierst den Wunsch, bzw. Weigerung deiner Tochter und hälst ihr doch den Platz frei. Warum also sollte sie sich da ausgeschlossen fühlen?
    Schwer für einen selbst, ohne Frage, aber manchmal hat man wenig Lust auf Gemeinschaft.
    Aber ich verstehe dich und das Gefühl, das es sich unrund und unfertig anfühlt.

  2. alicemakeachoice sagt:

    Fertig und vollständig sind wir nie, suchen tun wir alle danach. Ich wünsche dir Kraft, um über die kraftlose Tage zu kommen.
    Liebe Grüße

  3. Paula sagt:

    Aber wenn wenigstens Dein Sohn mit am Tisch sitzt, ist das doch schon mal gut.
    Was für ein furchtbarer Traum! Sicherheit und Schutz kannst nur Du allein bieten und niemand hilft Dir dabei, das ist verdammt hart.

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