Samstagmorgen

Es ist sehr früh und ich hoffe, dass die Junioren noch lange schlafen werden. Meine Kraft, diesen Tag zu bewältigen, ist begrenzt. Ich selber bin auch nur wach, weil Kortison zwischen 5 und 7 Uhr genommen werden soll – der natürlichen Ausschüttung angeglichen. Antibiotikum brauche ich keins mehr.
Mein Kaffee mit Cocossirup war lecker – schön süß – so wünsche ich mir das Leben. Ein bisschen unbeschwerter, ein Schuss Außergewöhnlichkeit!

Heute ist fauler Tag. Nichtstun, jedenfalls nur das nötigste und davon nur wenig. Ich würde mir wünschen, es täte heute pladdern und morgen dann trocken bleiben. Denn morgen wollen wir hoch hinaus – in die Wipfel der Bäume, in den schwarzen Wald. Das macht bei Regen keinen Spaß.

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Kuddelmuddel

3 Kommentare

  1. Ich wünsche dir schönes Wetter beim Ausflug in den schwarzen Wald.

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