Gedankenchaos

vier-Ohren-Modell

Als Autistin kenne ich natürlich das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun. Wie konnte ich es nur mit den Archetypen von C G Jung verwechseln? Das habe ich in einem Antwortkommentar gemacht. Asche auf mein Haupt! Ich habe die Namen der beiden Männer schlicht und einfach verwechselt.  

Es gibt etwas, was ich gar nicht mag: das sind Du-Botschaften. Du bist, du musst, du sollst, du kannst doch etc. pp. Da klappen meine Ohren sofort zu. Da höre ich nicht mehr hin. Da fühle ich mich, denn Kommunikation ist eine Gefühlssache, bevormundet und das kommt in manchen Kommentaren, die geschrieben werden, bei mir auch so rüber. Gemeint ist bestimmt oft etwas ganz anderes. Andersrum werden meine Antworten dann auch als zickig oder grob empfunden – gemeint ist das so von mir (fast) nie. Schriftlich oder telefonisch bin ich – und ich glaube das geht nicht nur mir so – unbeholfen, weil ich noch nicht einmal die Mimik habe. Allerdings kann ich diese auch im gegenübersitzendem Gespräch nicht immer richtig deuten. Ganz sicher nicht, wenn diese nicht eindeutig ist. 

… nun ist mein Töchting wach. Sie singt. Der Kerle braucht Nahrung und der kuddelmuddelige Beitrag bleibt wieder einmal unvollendet!

Gedankenchaos, Gedicht

Danke

Ein roter Tag neigt sich dem Ende zu
mit Regen, Schnee und Graupelschauer
der Wind jagt graue Wolken übers Land
vorm Haus blüht schon die Hecke weiß
Forsythien gelben vor sich, ich mag sie nicht
genau wie Bienen sie nicht mögen
die blauen Veilchen unter den Büschen
– sind meine Favoriten.

© piri ulbrich

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Ein Bauchbrummeltag geht zu Ende mit wunderschönen Momenten. Danke für eure Kommentare.