vergleichen

Worum ging’s noch mal? Vergleichen – ja!

Auch wenn ich sehr stark erscheine, so möchte ich manchmal schwach sein. Anderen gestehe ich das zu. Da messe ich mit zweierlei Maß.

Mein Töchting hustet. Der erste Gedanke: Jetzt hat sie doch Corona! Dabei waren wir gestern in einem Gastgarten und mein Mädchen stand die meiste Zeit in der Sonne. Die Wunschtochter (nicht zu verwechseln mit dem Töchting – ältere Leser:innen wissen davon) muss mich darauf aufmerksam machen, dass das ein Sonnenstich sein kann, weil mein Töchting gestern Abend auch gespuckt hat. Schon komme ich wieder mit dem Vergleich. Ich hab’s wieder nicht erkannt…

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Kategorien: Gedanken, Kuddelmuddel

11 Kommentare

  1. Gerne gelesen.
    Schroffes kenne ich auch von mir oder auch dem einen oder anderen Freund. Gut, wenn man das jeweils einordnen kann.

  2. Da liegt auch viel im Auge des Gegenüber: Ich empfinde Dich nämlich nicht als schroff, sondern als grundehrlich.

  3. Ich mag Schroffheiten nicht besonders, habe aber Verständnis, dass jeder mal so drauf ist. Ich denke, dass ich auch so ehrlich bin und sein kann. Das musste ich lerne und auch immer sein als Lehrer. Unangenehmes musste da vieles aufgearbeitet werden. Das braucht keine Schroffheit. Wenn es allerdinngs so ist, dass allen die anders sind Unehrlichkeit unterstellt wird, dann bin ich wahrscheinlich fehl an manchen Orten. Und ich merke auch, dass ich mich immer mehr zurückziehe.
    Ich grüße mal über den großen Teich.

    • Absichtlich bin ich nicht schroff, es kommt nur so rüber. Das liegt an meinem Asperger-Autismus und leider ist das auch ein großer Hinderungsgrund um mit mir eine echte Freundschaft aufbauen zu können. Ich bin ein bisschen wenig diplomatisch.

      • Ach, was? Wer dich kennt und mit dir zusammen ist, der weiß das alles zu deuten und der kann dir sicher auch mal sagen, wenn es zuviel war. Freunde können miteinander umgehen. Trau dich mal, dich anderen zu nähern. Du bist weder unsympathisch noch nicht liebenswert.

  4. Deine Schilderung über Dein vermutetes rüberkommendes Schroffsein habe ich mehrmals gelesen: Dazu ist mir immer wieder die Serie „Die Brücke“ eingefallen, ein Krimi, in der eine Schauspielerin eine Persönlichkeit spielt, die aus meinem Empfinden wohltuend geradeaus agiert. Auffällig im Kreise der KollegInnen, die gerne herumreden um Wesentliches.
    Die Figur, Saga Norén, habe ich realtiv rasch als eine Frau mit Merkmalen des Asperger-Autismus ausmachen können. Es war für mich hilfreich, mich an das Verstehenkönnen heranzuführen.
    Ich persönlich mag „Geradeheraus“ lieber als „Drumherumreden“. Wenn mir etwas nicht verständlich ist, dann frage ich nach. Kann Missverständnisse verhindern oder klären.

    Ich lese gerne hier, bei Dir. Weitet meinen Blick! Danke für Deine Offenheit!

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