Alltag

Nase juckt

Meine Nase juckt. „Entweder gibt es Geld oder Ärger.“, sagte meine Oma und meine Oma hatte immer recht. Ich meine allerdings, dass meine schnupfengeplagte Nase endlich heilt – dank einer bekannten Heilsalbe und Antihistaminika. Es ist schön, wenn’s draußen grünt und blüht. Ich mag besonders diesen Frühling sehen, die tausend verschiedenen Grüntöne faszinieren. Hier und dort ein Farbtupfer in allen Gottesfarben. Die Wildkräuter sprießen. 

Wiebke bekommt zwei Hochbeete mit Tomaten und Erdbeeren und noch ne Menge anderes Zeug – ich muss zur Balkongärtnerin mutieren. Aber was tut man nicht alles für das Seelenheil der Kinder?

So, Nase putzen, eincremen und auf in den Tag. 

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10:54 Uhr – “Sie sind so mutig und durchorganisiert, ich bewundere Sie.“, sagt die Frau von der Telefonseelsorge, die ich aus lauter Verzweiflung angerufen habe, weil mich gerade eine Panikwelle überrollt hat. Der Junioren ihre Ersatzbrillen sind nirgends zu finden, die Milch für die Ovomaltine ist sauer und meine juckende Nase ist krebsrot. Ja, ich bin mutig, diszipliniert und straff durchorganisiert und ich trage alle Verantwortung selbst – dabei möchte ich mich gerne einmal fallen lassen! Geht aus den verschiedensten Gründen nicht – so, jetzt: 👑aufstehen, Krönchen richten und weitermachen.

Kuddelmuddel

es ist zum aus der Haut fahren

Aber die 10 Tage bekomme ich jetzt auch noch rum. Dann habe ich einen Hautarzttermin. Wahrscheinlich bin ich bis dahin aber am ganzen Körper aufgekratzt. Am liebsten täte ich mich verstecken – die Neurodermitis blüht! Und heute habe ich mir auch noch andere Hautwunden geholt. War im leidigen Garten und habe unter anderen dornige Ranken herausgerissen. Meine Hände sind okay, aber die Unterarme und meine Beine? Teilweise aufgerissen. – Ich weiß warum ich Gartenarbeit hasse! Ein gutes haben diese Wunden, sie jucken nicht! Dafür die anderen Stellen am Körper und besonders nachts umso heftiger.