Alltag, Behinderung, Familie, Gedanken, Junioren

nichts geschrieben

Das hatte ich nur, als ich so krank war, sonst eigentlich nie!
Zwei Tage habe ich nichts geschrieben und war und bin auch nicht krank. Seit Wochen finden gute Worte nicht den Weg in die Freiheit, meine Gedichte sind platt, nichts sagend, einfallslos, nur reimend und langweilig. Ich mag sie nicht zeigen. Nebenbei organisiere ich eine OP. Allerdings überfordert mich das etwas! Wenn nur eine Person involviert ist, dann ist vieles leicht. Wenn aber drei Menschen, davon zwei pflegebedürftige, unter einen Hut gebracht werden sollen, dann gestaltet sich die Organisation als Sisyphusarbeit …

Ansonsten geht der gewöhnliche Alltag weiter – ich hätte ihn gerne nur normal, denn aufregend ist er allemal. Jetzt werde ich erst einmal mein Töchting anziehen, dem Kerle seine Nahrung verpassen, beiden Trinken einreden und nebenbei schauen, dass sie fröhlich sind und das eigene Leben nicht vergessen!

Veröffentlicht von piri

Ich danke fürs lesen. Hier gibt es die Möglichkeit etwas in den, wenn auch nur virtuellen Hut zu werfen. Herzlichen Dank! ✨ Bitte nichts kopieren und mein Urheberrecht berücksichtigen. ✨ In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

6 Gedanken zu „nichts geschrieben“

  1. freiedenkerin sagt:

    Bei dem, was du alles um die Ohren hast, ist es doch natürlich, ein paar Tage lang nicht die richtigen Worte zuf finden. Das kommt bestimmt bald wieder. Ich drücke ganz fest die Daumen für die bevorstehende OP.
    Liebe Grüße an dich und die Junioren.

    1. piri sagt:

      Hier ist nie nichts los!

  2. Gerhard sagt:

    Irgendwann ist man auch mal leer. Das anzunehmen, fällt schwer.

    1. piri sagt:

      Nee, leer bin ich nicht! Bin randvoll mit Gedanken, allerdings sind sie äußerst privat und persönlich – nichts fürs Blog!

  3. Gudrun sagt:

    Du hast mehr als genug zu tun und wenn die Probleme von außen schneller reinpurzeln als man sie verarbeiten kann, dann bleibt auch die Kreativität mal eine zeitlang auf der Strecke. So eine Phase hab ich auch gerade hinter mir.
    Für die bevorstehende OP wünsche ich dir alles Gute.
    Liebe Grüße

    1. piri sagt:

      Wie es kommt, kommt’s! Nicht immer zur richtigen Zeit – aber was ist schon die richtige Zeit?

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