Mut

Schließ die Augen,
öffne dein Herz,
sei bereit für neue Aufgaben.

Halt die Luft an,
erobere die Welt
und sie wird sein.

©petra ulbrich

∙∙∙∙∙

 

Déjà-vu – wie vor 4 Jahren huste ich mir die Seele aus dem Leib, werfe nachts die Bettdecke weg, um sie dann sekundenspäter wieder zu suchen. Mein Körper treibt ein psychologisches Spielchen mit mir und triggert mich wo er kann. Vor 4 Jahren bin ich dann für eine lange Zeit mit multiplen Organversagen in diversen Krankenhäusern verschwunden und die Junioren mussten janzweitdraußen im Heim sein – kann mal jemand dies Gedankenkarussell abstellen? 

Kategorien: Behinderung, Familie, Gedanken, Gedicht, Junioren

13 Kommentare

  1. Ich kann es leider nicht abstellen, liebe piri.
    Ich habe Dich gelesen. Es geht Dir sehr schlecht, das nehme ich wahr, aber Du findest keine passende Hilfe. Furchtbar!

    Darf ich sagen, dass Du mir etwas zu viele Schritte zu gehen scheinst? Bevor Ihr dieses Haus verlasst, würde es ein neues Zuhause brauchen.
    Vielleicht wäre es möglich, irgendwo früher anzufangen, mit einer (zunächst gedanklichen?) Veränderung?
    Ich tue mich gerade schwer, das zu schreiben, denn ich weiß, Ratschläge möchtest Du auf keinen Fall. Ok! Aber das Leid lindern (Gedankenkarussel), danach fragst Du – und vielleicht ist das nur rhetorisch.
    Es klingt wie ein heftiger Trigger, mit einem Flashback der Erinnerungen.
    Aber heute ist 4 Jahre später.
    Die Umstände scheinen sich zu ähneln und das ist bedrohlich, ob real oder gefühlt.
    Es ist nicht 2020!
    Liebe Grüße, mit der Hoffnung, dass meine Zeilen „richtig“ ankommen mögen..

    • Weißt du M. – K. du hast keine Ratschläge gegeben, nur Gedankenanstöße und es liegt an mir, was ich daraus mache. Im Moment bin ich blockiert und es rattert dennoch im Kopf! Gerade eben habe ich bei der Diakonie einen Beratungstermin bekommen – ein Lichtblick!

      • Es liest sich gut, dass Deine Herausforderungen als so dringend eingeschätzt wurden, dass Du sofort einen Beratungstermin bekommen hast! Ganz wichtig, dass Dich jemand tatkräftig bei allem unterstützt, was jetzt anliegt.
        Vor allem ist seelische Entschleunigung angesagt, das kann man allein meist gar nicht alles schaffen. Da braucht es Menschen, die eine wichtige Ermutigung geben können. Der Körper kann nicht heil werden ohne eine mutige Seele, so wie die Seele nicht rund ist, wenn der Körper so leidet!
        Liebe piri, ich denk‘ an Dich und hoffe auf kompetente Menschen bei der Diakonie!
        Viele Grüße zu Dir, herzlich, C Stern

  2. Nein, abstellen kann ich es nicht, aber steig aus dem Feuerwehrauto aus und setze dich auf´s Pferd um den bösen Gedanken davonzureiten, so überlege ich, während ich dir einen gedanklichen Hustensaft reiche der Linderung verspricht . Der in die Lungenflügel dringt um sie in gesunde Bereiche fliegen zu lassen. Denn wie immer findest du auch in Notsituationen die passenden Worte.
    Trostgrüße aus stürmisch NO
    Gabriela

  3. Ach piri. Heute ist heute.

  4. Vielleicht ist es diesmal anders, nur eine Erkältung, die wieder abflaut. Vielleicht hilft die Beratung bei der Diakonie. Vielleicht geht eine andere Türe auf, wer weiss.
    Ich wünsche dir von Herzen, dass du Hilfe bekommst und dass sich die Situation zum Besseren wendet.
    Mit lieben Gedanken und Grüssen,
    Brigitte

  5. Multiples Organversagen: da stand ich im letzten Jahr davor, weil meine Hausärztin eine Lungenentzündung nicht erkannt hat. Nach dem Höhrrohrabhören: ich höre nichts, sagt sie noch. Ich spreche mit meinem Sohn, der Chirurg ist: das lernt man doch schon im ersten Semester, dass man eine Lungenentzündung nicht hören kann!!!!
    Daran mal gedacht?

    • Ich weiß das und die Lungenärzte wussten das auch. Aber wenn Leber angegriffen ist und die Nieren versagen, Lunge entzündet ist und eh ein Herzproblem besteht, dann ist Holland in Not!

  6. Ich drücke soo die Daumen für eine glückliche Wendung. Sei es diesmal harmlos, sei es rechtzeitige und gute ärztliche Reaktion, sei es von anderer Seite helfende Hand.

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