Gedanken

aufmerken

Mir fällt gerade auf, dass ich mehr schreibe, wenn es mir schlechter geht. Das heißt im Umkehrschluss noch lange nicht, dass es mir jetzt richtig gut geht. Aber der Druck etwas rauslassen zu müssen, ist nicht so groß. 

Es läuft, ich bin auf dem Weg. Auf dem richtigen Weg und vor allem gehe ich ihn aus freien Stücken und nicht wiederwillig. Im letzten Jahr wurde mir ein Weg aufgezwungen. Ungerne und mit Aufmüpfigkeit. Immer in der Gewissheit, dass (auch wenn sie es  ehrlich meinten und mir helfen wollten) jemand mir das vorgegeben hat. 

Heute läuft‘s. Ich gehe selber. In meinem Tempo und merke, dass das gar nicht mal so langsam ist .

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

7 Gedanken zu „aufmerken“

  1. Henning Uhle sagt:

    Sehr gut. Immer den eigenen Weg finden, das ist wohl das wichtigste.

    1. piri sagt:

      Oh ja, viel zu lange bin ich Wege gegangen, die nicht meine waren.

  2. hietnatz sagt:

    Das kribbelt richtig beim Lesen..

  3. Anne Seltmann sagt:

    Hallo liebe piri!

    Mir wird richtig warm ums Herz, wenn ich deine positiven Zeilen hier lese.

    Dein Weg
    nicht angeleitet
    sondern getragen

    der weg
    legt sich
    unter die füße

    damals
    zu viel richtung
    zu wenig raum

    schritte
    die nicht gefragt wurden

    heute
    ein gehen
    das hört

    auf den körper
    auf das zögern
    auf das ja

    tempo
    entsteht
    ohne eile

    nicht langsam
    nur stimmig

    und bleibt

    © Anne Seltmann

    Herzliche Grüße

    Anne

  4. Rosa sagt:

    Das klingt positiv und ich freue mich für dich – für euch.

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