Gedanken

nicht krank sein

Nicht psychisch und physisch schon mal gar nicht. Krank sein darf ich nicht, nicht in den Augen anderer, mir selbst nicht zugestehen, nicht so tun als ob. Denn, wenn ich auch nur den Anflug davon anklingen lasse, wird mir abgesprochen für die Junioren sorgen zu können. Allerdings dürfen Helferinnen absagen, weil sie sich nicht wohl fühlen…

Ich schreibe anders als ich rede, ich rede anders als ich denke, ich denke anders als ich denken soll und so geht es weiter, bis ins tiefste Dunkel. | Franz Kafka

Kafka war mir schon immer sympathisch. Er war sicherlich auch kein einfacher Zeitgenosse! Übrigens bin ich nicht krank, lediglich mittelmäßig ausgebrannt!

Veröffentlicht von piri

✨ In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ✨ Hier gibt es die Möglichkeit etwas in den, wenn auch nur virtuellen Hut zu werfen. Herzlichen Dank!

8 Gedanken zu „nicht krank sein“

  1. momfilou.wordpress.com sagt:

    Nicht immer kannst du nur stark sein, aber du glaubst, dass du musst.
    Doch du willst es auch, für deine Kinder, und darum wirst du es wieder sein.
    Liebe Grüße und einen schönen 3. Advent noch einmal
    Gerel

    1. piri sagt:

      Doch, ich möchte mich auch einmal fallen lassen. Aber da ist niemand, der mich auffängt – ich will nicht immer stark sein müssen.

      1. mona lisa sagt:

        Das kann ich sehr gut nachvollziehen.
        Starke Frauen vermitteln anderen – vielleicht auch sich selbst – den Eindruck, Rückhalt nicht zu brauchen. Das stimmt meistens, aber nicht immer.
        Wünsche dir, dass du um Hilfe bitten kannst und vor allem aber auch, dass dann da auch jemand ist, der dir diesen Wunsch erfüllen kann.
        Liebe Grüße

        1. piri sagt:

          Um Hilfe bitten tue ich oft. Oft zucken die Menschen nur mit den Schultern, sagen, dass sie meine Not verstehen können, mir aber nicht helfen können.
          Ich schreibe mal einen Beitrag über diese Einsamkeit und Sehnsucht.

  2. quersatzein sagt:

    Das verstehe ich sehr gut. Dieser Druck ständig und die alleinige Verantwortung.
    Ich kann nur hoffen, dass du dich nicht übernimmst und genug Kraft und Energie hast für deine Herkulesaufgaben!
    Beste Wünsche und liebe Grüsse,
    Brigitte

    1. piri sagt:

      Liebe Grüße zurück! Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

  3. o)~mm sagt:

    Manchmal, wenn man das Gefühl hat, es geht nichts mehr, kommt so ein Satz: „Du bist so eine starke Frau, du schaffst das!“
    Dann denke ich auch: Pustekuchen, ich will gar nicht stark sein, sondern auch einmal abgeben dürfen an andere und nicht die Schultern immer wieder beladen müssen…

    Es ist wirklich jammerschade, dass da nicht mehr Menschen um dich sind, die dir mehr abnehmen können, damit du Zeit für dich hättest, um Kraft zu sammeln.

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

    1. piri sagt:

      Ich kann ihn nicht mehr hören, diesen Satz. Dass ich stark bin weiß ich. Aber ich möchte nicht nur stark sein. Stark sein, macht starr – und starr sein, bricht!

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