Es kommt vor, dass ich Überschriften sammle. Mehr als das schaffe ich nicht, denn nach den Überschriften folgt ein leeres Blatt Papier, das mich anzugrinsen scheint und mir dabei zu verstehen gibt, dass ich es niemals füllen werde – weder mit Worten, noch mit Bleistiftstrichen, und schon gar nicht mit Farbe.
Dieses leere Blatt Papier höhnt mich: „Auch wenn du mich füllst, wird es niemand sehen wollen! Du hast es doch schon so oft ausprobiert, was ist dabei herausgekommen? Kaum jemand hat reagiert. Diejenigen, für die du es gemacht hast, tun sogar so, als hätten sie es nie gesehen!“
Trotzdem werde ich weiterhin Überschriften sammeln und mich bemühen, leere Seiten nicht leer zu lassen. Ich hoffe immer noch, dass die richtige Person kommt, sich verstanden fühlt und mit mir ein sinnvolles Gespräch führt.
1. Juli 2026 11:35 — 11:35
Das ist kein Stillstand – Du nimmst immer wieder innerlich Anlauf. Du tust etwas. Vielleicht darf es erstmal für Dich Sinn machen und das der Antrieb sein. Ich kann’s auf meine Weise wohl nachvollziehen. Denke oft: Was brauche ich, bevor ich mich frage, was die Welt braucht.
1. Juli 2026 11:49 — 11:49
Manche Überschriften haben es ja in sich, deshalb wie Nömix: Weiter gut sammeln!
1. Juli 2026 12:32 — 12:32
Das ist wohl das Problem von jedem, der etwas veröffentlicht. Ich bin auch oft hin- und hergerissen.
1. Juli 2026 21:47 — 21:47
Bei mir sind es Entwürfe, Unfertiges, jede Menge davon und ja, manchmal sammele ich auch Überschriften.
3. Juli 2026 18:24 — 18:24
Auch wenn das leere Blatt dich verhöhnt, es hat Unrecht.
Du wirst gelesen!
Mit dem Kommentieren ist das so eine Sache.
Manchmal kommt bei mir, bei einem interessanten Thema nicht ein einziger Kommentar.
Dafür erhält ein ganz banaler Tagebucheintrag unheimlich viele.
Das ist von vielen Faktoren abhängig und sollte uns nicht aus der Bahn werfen.
3. Juli 2026 18:52 — 18:52
Es geht mir nicht nur ums bloggen! Das ist tatsächlich nachrangig. Mir ging es primär darum, dass meine Fantasie eine große Schaffenspause macht.