Es kommt vor, dass ich Überschriften sammle. Mehr als das schaffe ich nicht, denn nach den Überschriften folgt ein leeres Blatt Papier, das mich anzugrinsen scheint und mir dabei zu verstehen gibt, dass ich es niemals füllen werde – weder mit Worten, noch mit Bleistiftstrichen, und schon gar nicht mit Farbe.
Dieses leere Blatt Papier höhnt mich: „Auch wenn du mich füllst, wird es niemand sehen wollen! Du hast es doch schon so oft ausprobiert, was ist dabei herausgekommen? Kaum jemand hat reagiert. Diejenigen, für die du es gemacht hast, tun sogar so, als hätten sie es nie gesehen!“
Trotzdem werde ich weiterhin Überschriften sammeln und mich bemühen, leere Seiten nicht leer zu lassen. Ich hoffe immer noch, dass die richtige Person kommt, sich verstanden fühlt und mit mir ein sinnvolles Gespräch führt.
1. Juli 2026 11:35 — 11:35
Das ist kein Stillstand – Du nimmst immer wieder innerlich Anlauf. Du tust etwas. Vielleicht darf es erstmal für Dich Sinn machen und das der Antrieb sein. Ich kann’s auf meine Weise wohl nachvollziehen. Denke oft: Was brauche ich, bevor ich mich frage, was die Welt braucht.
1. Juli 2026 11:49 — 11:49
Manche Überschriften haben es ja in sich, deshalb wie Nömix: Weiter gut sammeln!
1. Juli 2026 12:32 — 12:32
Das ist wohl das Problem von jedem, der etwas veröffentlicht. Ich bin auch oft hin- und hergerissen.