Behinderung, Familie

Merkwürdig

Schwierige Gespräche beflügeln mich! Aber, wenn es konstruktive Gespräche sind und der Kreis, der sich zusammengesetzt hat, ein gutes Miteinander findet, die Gesprächskultur eine angenehme ist und auf allen Seiten nur das Wohl der behinderten Menschen im Vordergrund steht, dann kann eigentlich nur etwas Gutes heraus kommen. 

Was schlussendlich dabei herauskommt, ob mir/uns in allen Punkten entgegengekommen wird, wird sich weisen. Aber auch kleine Schritte sind ein Vorschritt…

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

10 Gedanken zu „Merkwürdig“

  1. Der Emil sagt:

    Ich wünsche euch, daß dieser erste Schritt der Beginn eines guten, gangbaren Weges ist.

    1. piri ulbrich sagt:

      Der Weg ist in jedem Fall gangbar – komfortabel soll er sein! 🙂

  2. paula sagt:

    Was für ein wunderschönes filigranes Bild mit der kleinen Frucht darin. Was ist das?

    1. piri ulbrich sagt:

      Das ist eine Physalis aus den Garten. Schon leicht verwittert…

  3. Olpo sagt:

    Schön zu lesen, daß Du selbst einen guten Tag hattest, an dem die Konzentration auf das Wesentliche funktioniert hat und Dein/e Gegenüber offenbar keine Beamteten Fragebogenausfüller waren…

    Lampionfrucht wächst bei mir im Hof – vor 3 oder 4 Jahren hab’ ich ein paar wenige Perlen im Spätherbst ausgesät, die ich am Waldrand fand. Heuer konnte ich gut 50 Stück ernten, sie verbreiten sich über ein Geflecht im Boden wie Pilze. Da die Frucht leicht säuerlich und fallweise ein wenig bitter schmeckt, hab ich die angeschnittenen Samenhüllen zum Feigensorbet dazugetan – als interessante Geschmacksnuance, die erwartungsgemäß prompt mit dem Gemeinen Bocksdorn velwexert wurde 😉

    1. piri ulbrich sagt:

      In Ausnahmesituationen laufe ich zur Höchstform auf! Und leider hat mein Gärtnernachbar die Lampionblume ratzfatz niedergemacht …

  4. stephanie jaeckel sagt:

    Ach, das wundert mich immer: Diese Angst vor offenen Gesprächen. Da drucksen so viele Leute rum und gehen solchen Begegnungen aus dem Weg, obwohl es ja meistens so ist, dass was rauskommt. Natürlich kann es anstrengen, anderen zuzuhören. Vermeintlich “komische” Meinungen zu akzeptieren. Oder auf eigene Fehler hingewiesen zu werden. Aber das hilft ja eben auch. Ich kapiere zum Beispiel erst allmählich, dass Leute mich oft als sehr fordernd wahrnehmen. Ich will eigentlich nur plaudern, und sie denken, sie müssten intellektuelle Hochleistungen bringen. Das ist so oft schon schief gegangen. Nicht, dass ich irgendwie “Schuld” habe, aber ich kann ja anders auf die Leute zugehen. Was ich sagen will: Das ist vielleicht mühsam, aber lohnend. Viel Glück!

    1. piri ulbrich sagt:

      …ein offenes Gespräch ist – so sehe ich es – immer gut! Man kann sofort Unklarheiten bereinigen!

  5. christine b sagt:

    hört sich gut an und nun hoffen wir alle innig, dass man euch wirklich in allen für euch wichtigen dingen entgegenkommt, das wünsche ich euch von herzen!

    1. piri ulbrich sagt:

      Ich hoffe auch!

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