Behinderung, Gedanken, Gedicht

Weißt du wie Rosenblüten schmecken?

Was fragt sie Mitte April nach Rosen wo sie doch erst Blätter treiben?

Himmelgraue Morgen werden Schäfchenwolken am Mittag mit blaßwarmen Temperaturen.

Alle Büsche werden zartgrün, nicht nur Rosen. Gelbe Beikräuterblumen blühen wiesenvoll.

Frisch geschnittene Haare pieksen im Hemdblusenkragen. Der Bart ist gestutzt. Die langen Haare frisch geföhnt und sie duften nach – Rosen!

Veröffentlicht von piri

Ich danke fürs lesen. Hier gibt es die Möglichkeit etwas in den, wenn auch nur virtuellen Hut zu werfen. Herzlichen Dank! ✨ Bitte nichts kopieren und mein Urheberrecht berücksichtigen. ✨ In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

3 Gedanken zu „Weißt du wie Rosenblüten schmecken?“

  1. Lakritz und Schokolade sagt:

    Rosenblüten-Geschmack… ich durfte mal eine Bildungsreise für Lehrer mitmachen, weil jemand abgesprungen war, eine Woche Libanon und Syrien. War toll. Aber: die Menschen dort „verfeinern“ ihren Kaffee mit Rosenwasser (Extrakt aus Rosenblüten)… scheußlich. Brrr. Als habe man an einer Parfümflasche geleckt. Also: ja, ich weiß, wie Rosenblüten schmecken. Als Duft in der Nase: wundervoll. Als Geschmack auf der Zunge: Nein danke! Aber an den rosenduftenden Haaren würde ich gerne schnuppern! Liebe Grüße!

  2. momfilou sagt:

    Ja, wer in den Rosenduft verliebt ist, wird auch den Geschmack mögen. Ich persönlich finde den Duft lebendiger Rosen oft zu aufdringlich. Mir hatte einmal jemand Rosenöl geschenkt: Gewaltiger Geruch!
    – Aber getrocknete Rosenblätter schmecken ganz gut, lieber lege ich sie zwischen die Taschentücher.
    Liebe Abendgrüße Gerel

  3. Georg Rode sagt:

    „Schatten Rosen Schatten

    Unter einem fremden Himmel
    Schatten Rosen
    Schatten
    auf einer fremden Erde
    zwischen Rosen und Schatten
    in einem fremden Wasser
    mein Schatten“
    Ingeborg Bachmann

Kommentare sind geschlossen.