Was fragt sie Mitte April nach Rosen wo sie doch erst Blätter treiben?
Himmelgraue Morgen werden Schäfchenwolken am Mittag mit blaßwarmen Temperaturen.
Alle Büsche werden zartgrün, nicht nur Rosen. Gelbe Beikräuterblumen blühen wiesenvoll.
Frisch geschnittene Haare pieksen im Hemdblusenkragen. Der Bart ist gestutzt. Die langen Haare frisch geföhnt und sie duften nach – Rosen!
Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein.
In Momenten, in denen ich an
mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.
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16. April 2022 17:16 — 17:16
Rosenblüten-Geschmack… ich durfte mal eine Bildungsreise für Lehrer mitmachen, weil jemand abgesprungen war, eine Woche Libanon und Syrien. War toll. Aber: die Menschen dort „verfeinern“ ihren Kaffee mit Rosenwasser (Extrakt aus Rosenblüten)… scheußlich. Brrr. Als habe man an einer Parfümflasche geleckt. Also: ja, ich weiß, wie Rosenblüten schmecken. Als Duft in der Nase: wundervoll. Als Geschmack auf der Zunge: Nein danke! Aber an den rosenduftenden Haaren würde ich gerne schnuppern! Liebe Grüße!
16. April 2022 18:48 — 18:48
Ja, wer in den Rosenduft verliebt ist, wird auch den Geschmack mögen. Ich persönlich finde den Duft lebendiger Rosen oft zu aufdringlich. Mir hatte einmal jemand Rosenöl geschenkt: Gewaltiger Geruch!
– Aber getrocknete Rosenblätter schmecken ganz gut, lieber lege ich sie zwischen die Taschentücher.
Liebe Abendgrüße Gerel
16. April 2022 19:52 — 19:52
„Schatten Rosen Schatten
Unter einem fremden Himmel
Schatten Rosen
Schatten
auf einer fremden Erde
zwischen Rosen und Schatten
in einem fremden Wasser
mein Schatten“
Ingeborg Bachmann