Behinderung, Familie, Gedanken

singen

Das Töchting singt schon eine ganze Weile. Der Kerle hat sich die Decke über die Ohren gezogen. Seine Nacht fing später an als gedacht, weil er viel zu beschäftigt war, um zu schlafen. Heute ist Sonntag – aber eigentlich ist seit Wochen jeder Tag frei.

Was bin ich froh, dass die Junioren nicht den großen Koller haben. Es reicht, wenn ich mir Gedanken mache. Singen tue ich nicht. Sollte ich vielleicht. Nur, meine Lieder wären dem Wetter entsprechend nass – was immer auch das bedeuten mag. Ich überlasse die Interpretation euch.

Musik kommt aus der Dose. Cat Stevens: Tea for the Tillerman – mit Kopfhörern, weil Wiebke lieber selber singt.

… und gleich? Gleich ist später, weil nämlich jeder seinen Gedanken nachhängt. Meine gehen niemanden was an!

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

3 Gedanken zu „singen“

  1. Barbara sagt:

    Welcher Song davon gefällt Dir am besten?

    1. piri ulbrich sagt:

      Father and Son, Wild World, ach eigentlich alle!

      1. Barbara sagt:

        Meine auch. Für mich war das seine beste LP damals.

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