Seidentuch

Ich hab ein Seidentuch bemalt – letzte Woche – in sehr pastelligen Farben, zart, fast durchscheinend und leicht wie eine Feder. Ich finde es nicht mehr! Mein Seidenschutz, mein schwereloser ist mir abhandenkommen, bevor ich ihn überhaupt eintragen konnte. Ist es symptomatisch, dass er verschwunden ist?

Stattdessen liegt die kostbare, reichlich verzierte, mit aufgesetzten Strasssteinen bestückte Maske auf meinem Kopf – jederzeit bereit vors Gesicht gezogen zu werden. 

In ein Tuch kann ich meinen Körper nicht hüllen. Meine Tränen kann ich dagegen fantastisch hinter der prächtigen Maske verstecken …

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Dieser Sonnenblumenstrauß steht in unserem Wohnzimmer!

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Gedanken

5 Kommentare

  1. Ein sehr schöner Blumenstrauß.

    Ich wünsche dir einen schönen Abend.

  2. Was für ein prallgelbes Blumenvasengebinde!

  3. Der Blumenstrauss sieht sehr van-goghig aus!

  4. Das ist das Wesen einer Feder, leicht und davonflatternd. Ich glaube, es wird genauso wieder vorbeigeflattert kommen.

  5. Es liegt mir fern zu verwirren, aber manchmal fällt mir Klartext reden schwer. Das Seidentuch habe ich aber tatsächlich irgendwo verbaselt!

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