Behinderung, Gedanken, Kuddelmuddel

Ist es das Leben, das Sie sich erträumt haben?

Diese Frage hat mich erstaunt. Warum fragt mich die Psychologin das, weiß sie doch, dass mein Leben gewiss nicht leicht ist. Sie lächelte und fragte mich noch einmal.

…und ich habe jetzt was zu knabbern.

Ich habe doch nur dies eine Leben. Soll ich hadern? Dann hätte ich ja noch mehr Probleme! Schon lange habe ich mir angewöhnt im hier und jetzt zu leben – natürlich mit Blick auf gestern und morgen. Aber leben kann ich nur im Moment und da spielt es, für mich, keine Rolle, ob ich es mir erträumt habe – es muss gelebt werden. So oder so!

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

9 Gedanken zu „Ist es das Leben, das Sie sich erträumt haben?“

  1. gkazakou sagt:

    dumme Frage, kluge Antwort. Liebe Grüße mit “Prometheus” von Goethe:

    “Wähntest du etwa,
    Ich sollte das Leben hassen,
    In Wüsten fliehen,
    Weil nicht alle
    Blütenträume reiften?”

    1. piri ulbrich sagt:

      … und in der Wüste gibt es auch Wasser und wunderschöne Momente.

  2. Paula sagt:

    Diese Frage ist überflüssig, Du hast doch die Antwort schon gefunden und brauchst überhaupt nicht zu hadern und Zeit mit Nachdenken darüber zu verschwenden!

  3. piri ulbrich sagt:

    Außerdem habe ich viel zu viel damit zu tun, das zu machen, was ich machen muss, will, kann …

  4. B sagt:

    Ich denke, sie wollte eher herausfinden, ob Du unter Selbstmitleid leidest.
    Keiner träumt von einem Leben mit Problemen. Und kaum ein Leben ist ohne.

    1. piri ulbrich sagt:

      Sie hat schon den Nerv getroffen …

      1. B sagt:

        Du bist ja nicht nur Mutter, Du hast auch ein Recht auf eigene Bedürfnisse.

        1. piri ulbrich sagt:

          Wer hat die nicht? Doch wohl jeder Mensch.

        2. B sagt:

          Selbstverständlich!

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