Gedanken, Gedicht

Interview

Wenn er kommt, der Besucher,
Der Neugierige und Dich fragt,
Dann bekenne ihm, dass Du keine Briefmarken sammelst,
Keine farbigen Aufnahmen machst,
Keine Kakteen züchtest.
Das Du kein Haus hast,
Keinen Fernsehapparat,
Keine Zimmerlinde.
Dass Du nicht weißt,
Warum Du Dich hinsetzt und schreibst,
Unwillig, weil es Dir kein Vergnügen macht.
Dass Du den Sinn Deines Lebens immer noch nicht
Herausgefunden hast,
Obwohl Du schon alt bist.
Das Du geliebt hast, aber unzureichend,
Dass Du gekämpft hast, aber mit zaghaften Armen.
Dass Du an vielen Orten zuhause warst,
Aber ein Heimatrecht hast an keinem.
Dass Du Dich nach dem Tode sehnst und ihn fürchtest.
Dass Du kein Beispiel geben kannst als dieses:
Immer noch offen.

Marie Luise Kaschnitz

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…seit drei Nächten musste ich nicht nur um 2:00 Uhr raus, sondern auch noch kurz danach. Es gab sehr wenig Schlaf für mich – ich könnt’ im Stehen pennen.

Ich freue mich über jeden Kommentar – sind sie doch ein Zeichen, dass der Text gelesen wurde. Danke!

Kuddelmuddel

eine Frage

Wisst ihr, ich bin sehr neugierig. Und von manchen meiner Leserinnen (natürlich sind die Männer einbezogen) weiß ich, woher sie kommen. Manche stillen Leser scheinen aber von weiters her zu kommen. Aus fremden fernen Ländern. Sogar aus Neuseeland!

Macht mal piep und schreibt unter diesen Beitrag wo ihr wohnt – ihr müsst ja nicht die genaue Adresse bekannt geben, die Stadt reicht mir auch. Ich finde es nämlich schön zu wissen, von wo aus aller Welt die Besucher kommen!

Ich freue mich über jeden Kommentar  – sind sie doch auch ein Zeichen, dass der Text gelesen wurde. Danke!

Nachtrag

Nicht nur gucken, wo andere herkommen. Auch selber schreiben – bitte!

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