So, oder so ähnlich ist es

Das Dilemma: Ich sehne mich nach sozialen Kontakten – aber sie ermüden mich viel schneller als früher.

Alles ist gut! Das sage ich jetzt immer, wenn mich jemand fragt, wie es mir geht. Irgendwie ist auch alles okay – bis auf das, dass ich erschöpft, sehr ausgelastet, völlig atemlos und einigermaßen zufrieden bin. Ich sehne mich auch danach, endlich meine Junioren mal wieder in eine Freizeit zu schicken …

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

Kategorien: Behinderung, Junioren, Kuddelmuddel

4 Kommentare

  1. Ich denke, du bist einfach nicht mehr „im Training“.

  2. Stimmt schon, man gewöhnt sich an das viele allein-sein. Anders herum aber auch, wenn es Freude macht.

  3. Die „Wunderwelt“ versagt in Corona-Zeiten nicht völlig. Als „Wunderwelt“ sehe ich unser Gehirn + Körper an, mich jedenfalls überrascht es immer wieder, was mein Körper schafft, wenn ich es nicht vermute, und was mein Kopf sich ausdenkt in Träumen, Bildern oder anderem.
    Verflixt noch mal, soll man nicht wirklich froh und dankbar sein, dass es so ist?
    Mit liebem Gruß
    Gerel

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