Kuddelmuddel

feige Socken

Aus verschiedensten Gründen gibt es feige Socken. Am schlimmsten finde ich diese, die aus lauter Mitgefühl und der dadraus entstandenen Verunsicherung ihr armseliges Mündchen nicht aufbekommen. Das bringt mich einerseits in Rage und lässt mich obendrein an meiner Person zweifeln. Es besteht kein Grund feige zu sein – übers Internet kann ich gar nicht ansteckend sein (so ich es denn überhaupt bin). Wenn ihr nichts schreiben wollt oder nicht könnt, sagt das, dann hänge ich nicht freischwebend übern Abgrund.

Menschen, die hier nur sporadisch lesen, müssen leider – falls sie etwas saublödes schreiben, bzw. wenn Allgemeinplätze geschrieben werden – solche Menschen müssen mir einer harschen Abfuhr rechnen. Was ich vor meiner Krankheit schon nicht mochte, mag ich jetzt noch weniger. Kopf einschalten, selber denken, nicht irgendetwas nachplappern – Herdentum ist nicht mein Ding. Auch a lonesome Wolf kann gutes tun.

„Ich will dich doch nicht verletzen!“ So verletzt, wie ich im Moment bin, kommt es auf ein, zwei, drei, vier nicht an. Traut euch und wenn es bei mir nicht gut ankommt, dann war es wenigstens eine Reaktion.

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

10 Gedanken zu „feige Socken“

  1. Barbara sagt:

    Ich verstehe dich nicht. Hilfreicher wäre es, die Kommentierenden direkt anzusprechen. Das würde zumindest die Verwirrung auflösen.

    1. piri ulbrich sagt:

      Wenn ich denn die Kraft dazu hätte.

      1. Barbara sagt:

        Dann ignoriere sie besser .

  2. Paula sagt:

    Piri, Dir geht es sehr schlecht im Moment, das versteht jeder, auch dass Du aggressiv wirst, ist verständlich. Reg’ Dich nicht auf, bleib milde und pfeif doch auf Kommentare, die Dir nicht gefallen.
    Liebe Grüße
    Paula
    Ich denk jeden Tag an Dich.

  3. karfunkelfee sagt:

    ….mit meiner unverblümten Art kommen auch einige Zeitgenossen nicht so gut klar. Allerdings muss ich das Respektieren, wenn sie mir anschließend lieber aus dem Weg gehen.
    Die Dich mögen so wie Du bist, sind nahe bei Dir und
    Auch ich…✊
    Liebe Grüße und Heilewünsche zu Dir,
    Amélie

  4. christine b sagt:

    die entäuschung über die nichtkommentierer, die dir am herzen liegen, tut dir zu recht weh. versteht man gut.
    aber viele wissen vielleicht gar noch nicht, wie die lage derzeit ist.
    ich schaue nirgends 2-3 x tgl. in blogs sondern eher nur 2-3x die woche.
    hier bei dir lese ich sowieso tgl. und seit gestern zieht es mich öfter hier zu dir rein um zu wissen, wie es dir geht. bin immer froh, wenn du was geschrieben hast. mach’s weiter gut!

    1. Wechselweib sagt:

      Liebe Petra!

      Ich weiß nicht, ob ich auch gemeint bin, weil ich ja neulich angeboten habe, dich in der Kur zu besuchen, die ja nun gecancelt ist. Ich habe das irgendwie nicht gecheckt. Klar verfolge ich deine Lungenkrankheit, war aber irgendwie der Meinung, das könne man auch in der Kur behandeln.
      Manchmal bin ich mir nicht ganz sicher, ob du nicht doch beißt. 😉 Will sagen, ich kann schon verstehen, wenn jemand sich nicht traut, was zu schreiben.
      Davon mal abgesehen, hängt es ja auch immer von der eigenen Tagesform des Schreibers ab, ob der sich getroffen fühlt oder nicht.

      Liebe Grüße
      Marion

  5. Ursula sagt:

    Ach, Petra, schreiben mag ich schon. Ich denke so oft an dich und frage mich wie es dir geht. (Jetzt habe ich das Fenster schon über eine Stunde offen – komme immer wieder her —- und weiß nicht was ich wie schreiben soll)

    Aus deiner Aussage entnehme ich, dass die noch nicht herausgefunden haben was dir fehlt???
    Ich hoffe so sehr dass man dir bald helfen kann.

    1. Ursula sagt:

      Liebe Petra,

      ich noch mal. Immer wieder muss ich an dich denken. Frage mich wie es dir geht? Was sie dort mit dir machen? Bist du isoliert (du sprichst von Ansteckung)? Hast du Kontakte — oder reichen deine Kräfte dafür gar nicht? Wie geht es den Junioren? Womit beschäftigst du dich – oder willst du nur ruhen?
      Ich wünsche dir viel Kraft!

      Herzliche Grüße
      Ursel

  6. Reiner sagt:

    Ich laufe nicht in deinen Schuhen, habe nicht deine Verantwortung und deine gesundheitlichen Schwierigkeiten. Was mich nicht davon abhält, hier mitzulesen und, so gut ich kann, mitzufühlen.

    Und dir von Herzen alles Gute zu wünschen.
    Grüße, Reiner

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