Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

9 Gedanken zu „Neurotransmitter“

  1. Sonja sagt:

    Menschen, in denen oder mit denen man gemeinsam verwurzelt ist, kann man nie ganz loslassen, sie berühren einen immer auf eine besondere Weise, das ist wohl zwangsläufig so.
    Man kann so tun, als habe man sie losgelassen und einen auf locker-flockig machen, irgendwas kraucht weiter im Hintergrund. Mach dich mal locker, eine Forderung unserer Zeit?
    Jeder auf seine Weise, finde ich.
    Ein wenig tanzen und “vergessen” geht immer.

  2. Violine sagt:

    Hu, das hört sich so einfach an mit dem Loslassen. Vllt. geht es auch eher nicht ums Loslassen (wie Sonja das oben beschreibt), sondern seinen Frieden finden mit irgendwas oder irgendwem. Selbst das ist nicht so einfach.

    Mir tun jetzt meine Geigenstunden sehr gut. Die ersten Stunden hatten echt therapeutische Wirkung! Und ich werde immer noch ruhiger, gelassener und gelöster.

  3. Weena sagt:

    … und auf Knopfdruck geht das schon mal gar nicht. Wenn man es allein nicht schafft (nur kopfgesteuert geht das schon mal gar nicht), kann man es mit Hilfe eines guten Therapeuten hinkriegen. Vielleicht.

  4. Wechselweib sagt:

    Das musst du nicht vom Verstand lernen, da hast du es schon begriffen, sondern du musst es erfühlen. Ich habe bei der Bewältigung meiner Trennungskrise festgestellt, dass man das vom KÖRPER her lernen muss. Und dann gibt der Körper das Signal ans Gehirn. Also körperliche Übungen für ein besseres eigenes Standing und das,Loslassen machen.

    1. Paula sagt:

      Das ist eine sehr gute Idee!

  5. Paula sagt:

    Was für eine tolle Animation! Unverarbeitete Trauer? Als ob man die jemals “verarbeiten” könnte. Die Trauer bleibt, mal stärker mal schwächer, in Wellen, bis ans Ende des Lebens, denn der/die Betrauerte ist in den Gehirnwindungen gespeichert, in Erinnerungen, Bildern, Gefühlen.

    Allerdings kann man selbst neue Signale zwischen den Synapsen herstellen, mit Gedanken und Entschlüssen, die als elektrische Impulse durchs Gehirn sausen.

    1. piri ulbrich sagt:

      Momentan habe ich wieder Tsunamizeit, die Wellen schlagen nur so aneinander. Sie spülen den Strand unter meinen Füßen weg. Ein bisschen Halt von liebenden Menschen täte mir sehr gut.

  6. B sagt:

    Es wird der Punkt kommen, Du kannst es nicht erzwingen. Aber eine gewisse Traurigkeit bleibt immer zurück. Es ist aber leichter ertragbar als all der Schmerz zuvor. So war es bei mir jedenfalls.

  7. kat. sagt:

    Trauer dauert so lang wie sie dauert. Hätte er nicht fragen können, was brauchen Sie, damit es leichter wird? Ich hasse diese solche dämlichen Sätze, damit wird es nicht leichter. “Irgendwann muss doch mal gut sein! Pffft…. Die Zeit die ich dafür brauche ist die Zeit eben die es dauert. Aber liebe Menschen, die wünsche ich dir. Von Herzen.

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