Gedanken

mwo* Überschrift

Ein weiser Mensch hat mal gesagt, schreiben sei gefährlich, weil man sich nicht sicher sein kann, dass die eigenen Worte so gelesen werden, wie man sie gemeint hat.

Das merke ich im Moment sehr. Tatsächlich spüre ich körperlichen Schmerz – kann diesen jedoch weder verbal noch schriftlich, ja in überhaupt keiner Art und Weise vermitteln. So sehr ich mir wünsche verstanden zu werden, so sehr steht das Missverstehen ständig im Raum. Auch ist mir ein öffentliches Weblog inzwischen viel zu öffentlich. Wie ich das ändern kann und ob ich das überhaupt will, das weiß ich nicht. Eins weiß ich jedenfalls. So, wie es jetzt ist, geht’s nicht weiter. Aus verschiedenen Gründen bin ich stark angeknackst …

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*mal wieder ohne

 

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

7 Gedanken zu „mwo* Überschrift“

  1. Der Wilhelm sagt:

    Hallo Petra.

    Da ich nach eine langen Zeit in einem nichtöffentlichen Blog nun wieder öffentlich schreibe, kann ich Deinen Wunsch nach mehr Privatsphäre und einem geschützteren Raum gut verstehen – denn genau das war damals auch mein Grund, meinen Blog nur noch für einen eingeladenen Leserkreis zu betreiben, als klar wurde, dass ein reines privates Tagebuch in Blog-Form auch keine Lösung wäre.

    Die Erfahrung war allerdings weder mit einem passwortgeschützen Blog auf Einladungsbasis noch mit einem rein Privaten Tagebuch keine wirklich gute.
    Der Einladungsblog hatte anfangs noch eine Reihe aktiver Leser, die sich per Kommentar beteiligten, doch das wurden immer weniger, bis sich nach etwa einem Jahr nur noch drei Menschen regelmässiger mal gemeldet haben. Die meisten Beiträge blieben so völlig ohne Resonanz, so dass ich mir am Ende beinahe wie ein “Alleinunterhalter” vorkam.
    Und was das rein private Tagebuch angeht: für sowas bin ich einfach nicht diszipliniert genug – da wurden die Lücken dann auch immer grösser, so dass ich den Versuch nach wenigen Wochen aufgegeben habe.

    Insofern bin ich auch ganz froh, wieder öffentlich zu sein, denn nun macht das Bloggen mir auch wieder Spass, weil ich Resonanz bekomme und ( viel wichtiger) neue Kontakte entstehen.
    Und wenn es um “privatere Dinge geht” reicht es auch aus, mal passwortgeschützte Beiträge einzuschieben.

  2. Christel sagt:

    Ist es Deine Seele die diese Schmerzen auslöst?
    — oder:
    Ich habe kürzlich einen Bericht über Fibromyalgie gelesen und dass das sehr schwer zu diagnostizieren ist. Man soll sich dann zuerst an den Hausarzt wenden. Nein, ich möchte dir keinen unnötigen Ratschlag geben ich mache mir Gedanken dass du Schmerzen leidest.
    Gute Wünsche für Dich.

  3. B sagt:

    Finde einfach heraus, was Dir guttut.
    Auch wenn es vielleicht ein längerer Prozess ist.

  4. Verwandlerin sagt:

    Nimm dir Zeit, zu überlegen, was helfen könnte.

  5. piri ulbrich sagt:

    Tut mir leid – ich antworte euch noch. Nur nicht gleich. Hier ist grad sehr viel…

  6. isa sagt:

    Egal ob etwas geschrieben oder gesprochen wird, man kann grundsätzlich nicht davon ausgehen, dass es so verstanden wird, wie ursprünglich gemeint. Menschen können nur auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen etwas verstehen. Daher ist der Dialog so wichtig. Erfahrungen sind nun mal unterschiedlich bis höchstenfalls ähnlich. Aber niemals die selben.

    Du kannst für dich selbst überlegen, warum es dir wichtig erscheint, deine Schmerzzustände an andere Menschen vermitteln zu wollen.
    Schmerzen werden auf Schmerzskalen zur Selbst- und Fremdeinschätzung verglichen. Das kann aussagen, wie stark sich eine Person beeinträchtigt fühlt, wie stark sie zwischen 0 und 10 leidet. Nicht aber unbedingt wie stark der körperliche Schmerz ist. Das ist bis heute nicht vergleichbar. Daher wäre es auch sinnlos Schmerz vergleichen zu wollen oder die Schmerzmittelgabe daraus abzuleiten.

    Man kann auch nicht daraus ableiten was eine Person bei der Weitervermittlung ihres Schmerzes von anderen erwartet. Schmerzempfinden ist immer ein Konglomerat, ein Brei von verschiedenen Faktoren. Schmerzen werden daher ganzheitlich wahrgenommen.
    Ich hoffe ja sehr, dass es bald die von der Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin geforderten Facharzt für Schmerzmedizin geben wird. Es gibt aber schon Fachmediziner* innen. Z.B. aus dem FB Anästhesie oder Paliativmedizin, die sich entsprechend weiter gebildet haben. Es kann sehr sinnvoll sein, sich an so jemanden zu wenden.

    1. Der Wilhelm sagt:

      Und wieder einmal: Chapeau, Isa!
      Besonders für Deine Hinweise zum Schluss…..

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