Gedanken

mwo* Überschrift

Ein weiser Mensch hat mal gesagt, schreiben sei gefährlich, weil man sich nicht sicher sein kann, dass die eigenen Worte so gelesen werden, wie man sie gemeint hat.

Das merke ich im Moment sehr. Tatsächlich spüre ich körperlichen Schmerz – kann diesen jedoch weder verbal noch schriftlich, ja in überhaupt keiner Art und Weise vermitteln. So sehr ich mir wünsche verstanden zu werden, so sehr steht das Missverstehen ständig im Raum. Auch ist mir ein öffentliches Weblog inzwischen viel zu öffentlich. Wie ich das ändern kann und ob ich das überhaupt will, das weiß ich nicht. Eins weiß ich jedenfalls. So, wie es jetzt ist, geht’s nicht weiter. Aus verschiedenen Gründen bin ich stark angeknackst …

∙∙∙∙∙·▫▫▫▫ᵒᵒᵒᴼᴼ ᴼᴼᵒᵒᵒ▫▫▫▫∙∙∙∙∙·

*mal wieder ohne

 

Gedanken, Kuddelmuddel

Blogs und vermissen

Jetzt vor Weihnachten vermisse ich so manche Blogger mit Herz und vor allem Verstand. Von einigen habe ich noch eine E-Mailadresse. Ich habe sie angeschrieben. Zwei Antworten von sieben habe ich bekommen und eine war leider nicht die, die ich mir erhofft hatte. Diese Bloggerin ist im vergangenen Jahr gestorben – ihre Tochter hat mir geantwortet.

Mein Gedankenkarussell rattert, waren doch auch die anderen Vermissten in irgendeiner Form angeschlagen. Es waren bereichernde Begegnungen, ganz in meinem Sinn nicht oberflächlich. Die Blogs haben plötzlich aufgehört zu existieren. Zwei, drei Mails hin und her und dann war Funkstille. Bei einigen Kontaktabbrüchen habe ich es auf mich bezogen, weil ich ja keine einfache Gesprächspartnerin bin und es anstrengend ist, mit mir zu kommunizieren.Andere Kontakte habe ich einschlafen lassen und bereue es.

Eins weiß ich, die Bloggerlandschaft hat sich verändert. Schade, ich wünsche mit die intensiven Begegnungen auf Augenhöhe zurück. Hoppla das soll nicht heißen, dass  – oh, wie komme ich jetzt aus der Nummer wieder raus? – dass die momentanen Blogkontakte nur oberflächlich sind.