dazu gibt es keine Überschrift

Ein Kind stirbt
und die Welt geht unter
Es ist schwer im Mai zu sterben
wenn das Leben draußen erwacht

Niemand fragt danach
wenn ein Kopfgewitter beginnt
wenn‘s drunter und drüber geht
im Hirn des kleinen Menschen

Niemand fragt ob’s Frühling, Sommer, Herbst
oder Winter ist
Ein Äderchen platzt und der Wettlauf beginnt
nur gewinnen kannst du das fast nie

Ein Kind stirbt
der Himmel wird schwarz
Tulpenfelder werden grau
die Gänseblümchen schließen ihre Blüten

Windräder drehen, als wollten
sie abheben und in den Himmel fliegen
Es ist verdammt hart
den Eltern nicht helfen zu können

Gott beschütze…

© piri ulbrich

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Ein Kind aus einer Elterngruppe kleinwüchsiger Kinder wird gehen müssen. Mir geht’s schon nicht gut damit. Wie geht’s dann erst den Eltern, Geschwistern und Angehörigen – leider ist die Welt niemals gerecht!

Kategorien: Behinderung, Gedicht

8 Kommentare

  1. Abschied nehmen ist einfach Sche*sse…Sorry, isso…

  2. Ein wunderbares Gedicht!
    Mein Mitgefühl den Eltern.

  3. mein gott, wie traurig ist das für die eltern und die familie, ihren liebling gehen lassen zu müssen.
    dein gedicht ght mir auch tief unter die haut!

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