Im Moment riecht Glück für mich, nach frisch gewaschener Bettwäsche, frei von Schweiß und Fieber. Duftet nach einfachem Waschmittel ohne Duftstoffe und Weichspüler. Glück riecht auch nach einem Bad ohne Erkältungszusatz; nach Juniorenhaut, unverbraucht; nach einem neuen Buch, frisch aus der Druckerei; Glück schnuppert nach Stinkekäse mit Graubrot, aber auch nach Bratkartoffeln mit Spiegelei…
Deswegen wünsche ich jeden von euch sein/ihr Glück, egal ob frisch gebadet oder nur parfümiert oder einbalsamiert. Ich wünsche einen gar wunderfeinen Donnerstag mit mancherorten Schnee (der wunderbar riecht), noch in den Bergen und kalter Luft (die in der Nase kribbelt) hier unten. Möge die restliche Woche von Düften überhäuft sein, es wäre jedenfalls an der Zeit – denn Glück können wir doch immer gebrauchen.
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17:21 Uhr – Mein Töchting erklärt mir gerade ihr Glück: Guck mal aus dem Fenster. Da regnet es graue Winnewolken aus – zum Glück bin ich in meinem Zimmer!
