Warum ich so unruhig bin, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist es Angst. Nur eins, ich muss mich nicht dafür schämen. Meine Junioren sind gut versorgt, sie sind fröhlich und singen!
Mich macht diese Coronazeit fertig. Wahrscheinlich auch deswegen, weil ich so krank war – aber da wiederhole ich mich zum wer weiß wievielten Mal! Auch, weil ich noch isolierter, als sonst schon gewesen, bin. Es geht mir nicht anders, als vielen anderen auch. Pflegende Angehörige sind per se schon sehr allein, oder fühlen sich wenigstens alleingelassen. Es ist überhaupt nicht die Pflege und die Versorgung, die schmerzt – das ist von den meisten sehr gut händelbar. Es ist der nicht vorhandene Austausch, das nicht verstanden fühlen, das alleingelassen sein. Ich kann es nicht vermitteln. Gefühle kann man nur sehr schwer erklären, schon gar nicht jemanden, der oder die nicht in derselben Situation steckt. Da helfen auch die mitfühlendsten Worte nicht. Verständnis zu haben, nützt nichts und genau da liegt der Hund begraben. Was ich mir wünsche, gibt es nicht …
Sorry – dieser Beitrag ist schon wieder tausendfach gelöscht, neu geschrieben, wieder gelöscht und mit Wehdam ins Netz gestellt.