Augen zu und alles sehen

Ein Vogel hat niemals Angst davor, dass der Ast unter ihm brechen könnte. Nicht, weil er dem Ast vertraut, sondern seinen Flügeln.

In diesem Sinne kann ich fliegen und dennoch habe ich Angst. Ich weiß nicht, wie ich den Kerle heute Nachmittag in Empfang nehme. Ich mache die Augen zu und sehe uns schon im Krankenhaus. Ich öffne sie wieder und mache mir klar, dass die Betreuer das hoffentlich, wenns nötig gewesen wäre, schon gemacht hätten. Mein Vertrauen ist dahin. Momentan baue ich eher auf meine Flügel, denn auf den Ast. 

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Behinderung, Gedanken, Junioren

1 Kommentar

  1. Ich fiebere mit.

    Einatmen.
    Ausatmen.

    (( ))

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