zeigen wir der echten Welt, was wir drauf haben

Vorab haben wir heute im Kino Die Schlümpfe angeguckt! Mein Töchting hat nun zu ihren 148 blauen Freunden vier neue dazubekommen. Mit Rollstuhlfahrenden ins Kino zu gehen, ist nicht ohne, aber machbar. Der Kerle hatte letzte Woche im Internet entdeckt, dass am Sonntag Wiebkes liebster Sammelfigurenfilm gezeigt wird. Keine Ahnung wo er das gesehen hat – und wohlgemerkt, er kann nicht lesen. Jedenfalls haben beide so lange gepenst bis ich Karten reserviert habe.  Für diese Karten waren im Vorfeld 10 (zehn) E-Mail hin und her zu schreiben. Kinokarten gibt es über den Umweg Hamburg (von dort werden die Resevierungen verwaltet). Umstand ist das halbe Leben. 

War schön, war lustig, war laut und sehr schnell. Und anschließend waren wir noch im besagten Schnellrestaurant – so haben wir das für dieses Jahr auch erledigt .

∙∙∙∙∙

P.S.: Das Beitragsbild hat übrigens das Töchting selbst geknipst!

Kategorien: Allgemein, Behinderung, Familie, Junioren

12 Kommentare

  1. Schönes Foto – hat sie gut gemacht .

    Ich finde es toll, was du für deine Junioren alles auf die Beine stellst.

    :rose:

  2. Klasse Photo!
    Und toll, dass Ihr im Kino wart! :bye:

  3. Wenn ich an die Kinos denke, die ich in den letzten zehn Jahren besucht habe… ich glaube die sind in der Regel nicht barrierefrei. Selbst wenn die Kinoräume noch über einen Fahrstuhl zu erreichen wären, die befinden sich in der Regel auf einer anderen Ebene, hört doch die Erreichbarkeit im Kinosaal selbst auf.

    Zumindest bin ich der Meinung, nie eine gesonderte, gut zu erreichende Plattform gesehen zu haben. Ich tue mich überhaupt schwer damit mich zu erinnern, mal einen Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen im Kino gesehen zu haben.

    Ich mag mich da aber auch täuschen. Und es freut mich um so mehr, das ihr Spaß hattet.

    • Wenn es denn überhaupt Rollstuhlplätze im Kino gibt – eigentlich muss es welche geben – dann sind es zu wenige. Bei uns im Kino kommen wir auf diese Plätze barrierefrei, heißt aber nicht, dass es immer gute Plätze sind. Oft setzen wir (uns) um, was natürlich wieder ein großer Aufwand ist.
      Aus vielerlei Gründen sieht man kaum Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, weil die Hürden eben so hoch sind. Das muss sich dringend ändern!

  4. Wow. Zum Kinobesuch. Zum nichtlesend internetrecherchierenden Sohn. Zur gekonnt fotografierenden Tochter.

  5. Gut gemacht hat sie das mit dem Foto. Vielleicht kann sie das öfter machen und vielleicht darfst du es zeigen.
    Meine Tochter war auch Schlümpfe-Fan und hat die Figuren gesammelt. Später haben wir die und zwei Schlumpfenhäuser verschenkt.
    Liebe Grüße

  6. Oh wie schön, ihr ward im Kino!

    Kino muss nicht besonders sein – aber es kann ein kleines Fest des Alltags sein. Und das ist in unserer Zeit vielleicht besonderer denn je. Ich fand Kino immer ein Highlight. Heute gehe ich nicht mehr hin, aufgrund meines Cochlear Implantates.
    Ich vertrage diese Akkustik nicht mehr.

    Wiebke sollte öfters die Kamera zücken, das Bild ist ja Klasse geworden! Aber nicht, dass sie mir noch Konkurrenz macht 😉

    Liebe Grüße

    Anne

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