Kuddelmuddel

viel zu ernst

Oweia, mir ist die Leichtigkeit abhanden gekommen. 

Wo muss ich suchen, sie wieder zu finden? Was ich nicht sehen will, sind Plattitüden und Unsichtbarkeiten – davon gibt es schon genug, die brauche ich nicht auch noch zu meiner Verstocktheit. 

Nur die heliumgefüllten Luftballons – frei in den Himmel schwebend – die möcht‘ ich wieder einfangen. Am besten noch vor dem Schlafengehen.  

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*-  In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

5 Gedanken zu „viel zu ernst“

    1. piri ulbrich sagt:

      Oh, so schön!

  1. Madddin sagt:

    Alles hat seine Zeit – klar, eine Platitüde, doch stimmt es trotzdem: es gibt eine Zeit, ernst zu sein, und es gibt eine Zeit, los zu lassen. Ich drücke dich, wenn auch nur virtuell.
    Martin

    1. piri ulbrich sagt:

      Gemeinplätze, und nichts anderes sind Plattitüden, haben ihre Berechtigung – es steckt immer wenigstens ein Fünkchen Wahrheit drin.

      1. Madddin sagt:

        Genau.

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