ohne Angst

Ohne jegliche steige ich mit dir in höchste Höhen
gehe mit dir durch den dichtesten Wald
fasse dich an den Händen in der dunkelsten Höhle
traue ich mich ins tiefe Wasser

Ich würde sogar für dich Achterbahn fahren
Loopings machen und Fallschirmspringen
mit dem Auto 220km/h über die Autobahn heizen

Aber wenn du anfängst zu husten oder weinst
dann rutscht mein Herz in die Hose und ich bebe
– vor Angst

© petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

Kategorien: Gedicht

8 Kommentare

  1. Sehr anrührend, diese Zeilen.
    Die reale Angst aus der Tiefe ist spürbar.

    Lieben Gruss und habt einen angstfreien Tag!
    Brigitte

  2. Hast Du in der ersten Zeile nicht ANGST vergessen?

  3. Diese Zeilen treffen tief in mein Herz. So empfinde ich auch.

  4. Für mich ein Liebesgedicht –
    auch wenn ich persönlich bei Achterbahnen etc. so über meine Grenzen gehen würde,
    dass keiner mehr davon etwas hätte 😉
    Herzliche Morgengrüße

  5. Diese Angst (um mein Sorgenkind) verspüre ich auch, liebe Piri, und kann dich gut verstehen. ❤️

  6. wie schlimm ist die angst liebender mütter um ihre kinder, ich kenne diese ängste leider auch. ich wünsche dir viele schöne und angstfreie tage!

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