Behinderung, Familie, Gedanken

noch immer

Bin immer noch im Hab-Acht-Modus, mag immer noch nicht schreiben. Dabei ist einiges passiert. Nicht nur dieser Brief!
Mein Körper bebt – nein, das ist nicht nur so daherg’schwätzt, ich bin aufgewühlt und habe Probleme Menschen aus dem www zu trauen. Schon von jeher bin ich eher ein argwöhnischer Mensch und jetzt, da ich keine Anhaltspunkte habe, wer mich so hasst, dass er sich die Mühe macht zum Briefkasten zu gehen, da bin ich völlig durcheinander. Schiete

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Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

6 Gedanken zu „noch immer“

  1. Paula sagt:

    Menschen aus dem www kann man nicht generell trauen, das wäre naiv, deshalb finde ich Deinen “Hab Acht-Modus” sehr gut, um Dich selbst zu schützen. Deine passwortgeschützten Beiträge sind doch prima, dann hast Du es in der Hand, wer was lesen darf und wer nicht.
    Es gibt so viele neugierige, unglückliche, kranke und auch bösartige Menschen, natürlich auch wunderbare und freundlich gesinnte, denen man trauen kann.

  2. Paula sagt:

    zu “Post”: Ich glaube nicht dass Dich dieser Mensch hasst, weil auf offene Beleidigungen verzichtet wird. Er/sie ist einfach dumm und feige, vielleicht sogar neidisch auf Deine Fähgigkeiten und Dein Organisationstalent und den Mut mehr zu verlangen als das was Euch dreien jetzt an Hilfe und Unterstützung zuteil wird. Ich könnte mir vorstellen, dass es jemand aus der näheren Umgebung ist, der Dich vielleicht sogar persönlich kennt. Deine Vorsicht und Dein Misstrauen sind angemessen!

  3. alicemakeachoice sagt:

    Ich würde gerne sagen “Wer tut denn sowas?”, aber leider gibt es überall böse und seltsame Menschen. Sich ein dickes Fell zuzulegen, ist nicht einfach. Das schaffe ich auch nicht. Aber sicher sein, dass er dich ohne Grund angreift, das kannst du.
    Lieben Gruß

  4. freiedenkerin sagt:

    So einen wüsten, anonymen Brief habe ich vor knapp zwei Jahren auch erhalten. Man beschimpfte mich, dass mein Engagement gegen Rechts lediglich aufgesetzt sei, und dass ich im Grunde genommen eine verlogene, hinterfotzige, scheinheilige und dazu noch rechtsradikale Schlampe wäre. Ich habe das gelesen, und dann kurz in meinem Blog sowie meinem FB-Account geschrieben, dass ich anonyme Briefe niemals zu öffnen pflege, dass diese also ungelesen in den Müll wandern würden, die Mühe, mir so etwas zuzusenden, also vergebens wäre. Seitdem hab ich meine Ruh.

    1. piri ulbrich sagt:

      Wunderbar, dass du das so wegstecken konntest. Leider grassiert hier die Unsitte auf Briefe keinen Absender zu schreiben. So bekomme ich von Fördervereinen und anderen Menschen und Institutionen Post, die keine anonymen Briefe beinhalten. Ich kann also diese Post nicht ungeöffnet wegwerfen. Mir bleibt nur übrig, dass ich alles nicht so nahe an mich heranlasse!

  5. Der Emil sagt:

    Ich war es nicht, der solches schrieb. Und ich kann mir auch keine Umstände vorstellen, unter denen ich ein solches Pamphlet an Privatpersonen verfertigen würde. (Für Behörden, Ämter u.ä. allerdings waren den üblichen Zeilen auch schon solche unbotmäßigen beigesellt.)

    Für mich zeugt der Brief von wenig Reife. Und – ich bin da anders als Du, das weiß ich – er wäre mir egal und kann mein Vertrauen an das Gute im Menschen nicht erschüttern.

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