Kuddelmuddel, Musik

Kaffee

gelbe leere Kaffeetasse
gelbe leere Kaffeetasse

Meine Kaffeetasse ist schon wieder leer, meine zweite Tasse! Ich mag guten Kaffee und der kostet ein bisschen mehr, als der vom Discounter. „Ach Petra, Kaffee ist doch Kaffee!“ Nein, eben nicht – aber wer nur Kaffee aus irgendeiner Kapselmaschine trinkt, dem ist das anscheinend egal, wie die Plörre schmeckt. 

… und jetzt kommt der Wehdam wieder: MamS hat sich am Morgen zuerst einen Kaffee gemacht und ist dann mit dem Glimmstängel auf die Terrasse und hat eine geraucht. Irgendwann hat er mal von seiner Zeit in Flensburg erzählt, wo er  zwei Wochen Wehrdienst hatte und diesen  dann verweigerte. Er musste deswegen in den Bau. Heute habe ich in den Nachrichten gehört, dass die Wehrbeauftragte wieder den Wehrdienst einführen will und ich finde das gut. Nicht wegen der Unterbesetzung der Bundeswehr, sondern deswegen, weil es dann wieder Zivildienst gäbe. 

Zivi war MamS dann im Krankenhaus, nachdem er vor dem Ausschuss glaubhaft versichert hatte, dass er zwar dem Land dienen, aber keine Waffe in die Hand nehmen wollte. „Im Krankenhaus habe ich kannenweise Kaffee getrunken!“ Kaffee war ihm wichtig. Bei seinen Eltern und bei meinen gab  es nur gefärbtes Wasser, wie er immer sagte. Unser erstes großes Geld haben wir in einen Kaffeevollautomaten investiert – und jetzt geht einer dieser Nachfolger kaputt! Was kaufe ich denn nun als Ersatz?

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

7 Gedanken zu „Kaffee“

  1. isa sagt:

    Auf meinen Morgenkaffee würde ich auch nicht gern verzichten wollen. Es ist sicher ein Hype und nicht nur Geschmacksache, wie er zubereitet wird. Auf die Wahl der Bohne kommt es aber schon an. Bei mir gibt es den Kaffee in alt bewährter Methode, Keramikfilter mit Tüte.

  2. Jane sagt:

    Ohne Kaffee, ohne mich …
    Das Problem bei diesen Vollautomaten, sie sind so wahnsinnig teuer. Klar gibt es auch preiswerte, aber können die auch was? Wie lange lebt dieses Gerät dann? Aber das kann bei einem teuren Exemplar genauso gut schief gehen. Alles schon erlebt.
    Letztendlich kommt es auf den Geschmack an, trotz super leckerer Bohne. Man müsste vorher Probe trinken können. Ach Gott, ich wäre im Himmel, ich würde nur noch Probe trinken.

    1. Barbara sagt:

      Ich sehe es wie die anderen Vorkommentatorinnen. Es hängt von der Bohne ab. Ich habe mit den Jahren schon viele verschiedene Geräte gehabt. Aus manchen schmeckte mir der Kaffee gar nicht. Das hängt wohl von Bohne, Temperatur und Druck ab.

      Und ich bin absolut gegen Wehrdienst. Zivi nur freiwillig und als Gegenleistung Numerus Clausus Verbesserung. Ich denke, das können viele gebrauchen oder Bevorzugung bei Ausbildungsplatz.

  3. derbaum sagt:

    eine gute kafeemühle und einen guten wasserkocher, keramikfilter und das restliche geld steckst du dann in bohnen nach deinem geschmack!

    1. piri ulbrich sagt:

      Oh, in guten Kaffee investiere ich schon immer und wenn die Maschine den Geist aufgibt, dann werde ich den guten alten Filter meiner Oma aktivieren.

  4. Paula sagt:

    Eine simple Braun Kaffeemaschine habe ich, die ist robust und unverwüstlich. Und sehr guten Kaffee brauche ich auch jeden Morgen. Den letzten habe ich in einer kleinen Konditorei gekauft, köstlich!

  5. Paula sagt:

    Wehrdienst wieder einführen würde ich auch gut finden, damit nicht mehr nur junge Männer, denen nichts Besseres einfällt, in die Bundeswehr gehen. Aber hauptsächlich würde ich begrüßen, wenn es wieder Zivildienst gäbe, den viel zu wenige freiwillig machen. Und darüber hinaus, auch für Frauen, schließlich sind wir ja gleichberechtigt.

    Der Zivildienst in einem Kindergarten hat meinem Sohn damals sehr gut getan, die Kinder haben ihn geliebt, es war endlich mal ein Mann im Kollegium und er hat viel gelernt.

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