Fragen, Gedanken

Fragen über Fragen

Schon einmal hab ich Fragen über Fragen gestellt – heute kamen wieder welche:

Was kannst du, was sollst du und was musst du sagen – und was hat sowieso keinen Sinn?
Was darf man überhaupt sagen?
Darf man Angst haben? Sogar Angst vor der Angst?
Darf man immer und überall sein Leid klagen? Gibt es einen Moment, in dem Worte auf fruchtbaren Boden fallen – oder spielt die Zeit gar keine Rolle? Irgendwie doch schon!
Darf man verzweifeln, oder soll man immer den Kopf hochtragen?
Ist es legitim im Herbst zu weinen?
Wer hört zu?
Wer hört weg?
Mag überhaupt noch jemand hören, wenn immer und immer wieder dasselbe erzählt wird – wenn es keine Lösung gibt und sich nichts ändert?

Wo ist die Sonne? Wo der Mond, die Sterne?
Wo ist die Hoffnung hin? Wer hat sie gestohlen?

Hier – blüht etwas! Eine blaue Blume!

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

10 Gedanken zu „Fragen über Fragen“

  1. B sagt:

    Meiner Meinung nach kann man alles immer fragen….. nur nicht jeden. Ich habe wirkliches Vertrauen nur zu wenigen Menschen und denen vertraue ich mich auch an. Die hören sich auch Gejammer an und sie jammern sich bei mir aus. In solchen Beziehungen erhält man auch ehrliche Antworten, manchmal Kritik, seelische Unterstützung.
    Im allgemeinen Umgang bin ich höflich, nicht immer ehrlich. Es ist auch nicht mein Platz, andere dort zu kritisieren.

    1. piri ulbrich sagt:

      Manchmal sind Fragen auch gleich die Antworten!

  2. dergl sagt:

    Ich habe den verlinkten Artikel lesen müssen, um zu verstehen was du mit diesem Artikel möchtest. Das liegt aber nicht daran, dass du dich (auf meine Wahrnehmung bezogen) missverständlich ausgedrückt hättest, keine Sorge. Ich habe nur das Konzept erst nicht verstanden.

    Weißt du was ich interessant finde? All das sind Fragen, die auch aus Therapiegruppen stammen könnten, also durchaus fragenswerte Fragen. Ob man die öffentlich beantworten mag ist eine andere Sache, aber das meinst du ja auch nicht.

    1. piri ulbrich sagt:

      Mein Anliegen war nicht, dass irgendjemand diese Fragen beantwortet. Sie sind einfach nur in den Raum gestellt!

  3. Paula sagt:

    Nanu, was ist denn heute los mit Dir? Hör mal auf damit, Dich selbt zu verunsichern. So viele Fragen auf einmal kann sich sowieso kein Mensch beantworten.

    1. piri ulbrich sagt:

      Es war nicht die Absicht von mir, dass jemand diese Fragen beantwortet. Mein Selbstbefinden ist grad im tieften, aller tieften Keller…

      1. Paula sagt:

        Nicht jemand, Du selbst kannst Dir diese Fragen beantworten, aber nicht alle auf einmal.

        1. piri ulbrich sagt:

          Ja, aber auch das dauert!

  4. isa sagt:

    wenn Fragen zu viel werden, dann bleibt man im Jetzt und Hier
    Hier – blüht etwas! Eine blaue Blume!

    1. piri ulbrich sagt:

      Die ominöse blaue Blume der Hoffnung – aber die Fragen werde ich mir nach und nach immer wieder stellen und vielleicht einmal eine Antwort darauf haben!

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